Montag, 14. Mai 2012

Zorn- Tod und Regen von Stephan Ludwig

  
Das Buch: 

Man nehme ein Ermittler-Duo, welches unterschiedlicher nicht sein könnte und Morde die unglaublich brutal sind, ein Prise wortwitz und heraus kommt "Zorn- Tod und Regen".

Claudius Zorn, Hauptkommissar, hasst seinen Job und macht kein Geheimnis draus. Seit Jahren passiert nicht und er sitzt seine Stunden im Büro ab, immer darauf bedacht, pünktlich seinen Feierabend zu machen. Seine Laune ist mies, genauso mies wie das Wetter in diesem Krimi. An Intuition glaubt er nicht, aber wie man einen Fall löst, weiss er nicht mehr. Ist aber auch egal, er hat ja Kommissar Schröder an seiner Seite. Er ist der Kopf des Teams, ein Mann, der den Überblick behält und der sich nichts notieren muss, da er sich alles merkt. Zwar ist auch er aus der Übung, aber er möchte diesen Fall lösen, auch wenn dafür die ein oder andere Überstunde und Schlafentzug sein müssen. Zwar hat er ein sonnigeres Gemüt, aber es kommt in manchen Situationen doch raus, dass ihn Zorns Verhalten nervt und er auch anders kann.

Das Buch beginnt rasant und hat einen schnellen Spannungsaufbau. Leider hält diese Spannung nicht lange an, aber durch Zorn und Schröder kommt kaum Langeweile auf, ihre Dialoge brachten mich häufig zum Schmunzeln. Ab und zu füttert der Autor den Leser mit Hinweisen auf den wahren Täter, aber mir persönlich ist erst gegen Ende klar geworden, wer der Täter ist und wie die Morde zusammenhängen.
Die Geschichte endet mit einem gewaltigen und explosiven Showdown, der zwar den Fall ohne Fragen abschliesst, aber für mich dann doch zu überladen war.

Fazit:
Alles in allem ein guter Auftakt zu einer vielversprechenden Krimiserie. Das Buch war angenehm zu lesen, mit ein wenig Spannung und etwas Humor.

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LG Mone