Mittwoch, 20. März 2013

Der gläserne Schrein- Petra Schier

Buchdeckel „Der gläserne Schrein“
Historischer Roman
336 Seiten, Taschenbuch
8,99 Euro (D)
ISBN 978-3-499-24861-0

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Inhalt:

Es ist einige Zeit vergangen, als Christopheros wieder nach Aachen kommt. Marysa führt nun erfolgreich die Schreinerei ihres verstorbenen Mannes und auch der Reliquienhandel ihres verstorbenen Vaters hat sie übernommen. Doch die Zeit arbeitet gegen sie, muss sie doch bald wieder einen Mann ehelichen, der dann Meister in der Schreinerei wird. Dies bringt ihren Vetter Hartwig auf den Plan, denn er hat den perfekten Mann für sie.
Aber damit nicht genug. Auf der Dombaustelle geschehen schreckliche Unfällte und Marysa glaubt bald nicht mehr an einen Zufall. Sie beginnt zu ermitteln und schwebt bald in Lebensgefahr.

Meine Meinung:

Und wieder einmal hat es Petra Schier geschafft, mich als Leser in den Bann zu ziehen. Es ist der zweite Band der Aachen-Trilogie, den man zwar unabhängig vom ersten Band lesen kann, aber ich empfehle trotzdem erst den ersten Band zu lesen, da man dort viele Informationen bekommt, die eigentlich schön zu wissen sind 

Nach wenigen Seiten wandelte ich als Zuschauer durch das mittelalterliche Aachen und es war mir alles sehr vertraut. Die Personen, die Handlungsorte kannte ich alle aus dem ersten Teil der Trilogie und es war so schön, wieder zu Besuch zu sein.
Ich habe mich für Marysa gefreut, weil sie sich in der Zeit verwandelt hat. Von der verschüchterten Frau ist kaum mehr was übrig. Sie tritt selbstbewusst auf und weiß sich zu behaupten, besonders gegen ihren Vetter Hartwig.
Die Spannung war nach wenigen Seiten so aufgeaut, dass ich wissen musste, wie es weitergeht. Die mysteriöse Unterhaltung tat ihren Beitrag zum Spannungsaufbau dazu, welche man in kurzen Abschnitten beiwohnte. Ziemlich schnell war mir zwar klar, aus welchen Bereich der Täter kommen musste, aber über die Hintergründe und die genaue Person, blieb ich bis zum Schluss im dunkeln.
Geschickt lässt Petra Schier auch noch einen zweiten Strang mit einfließen, der nicht minder spannend und mysteriös erscheint. Und somit fand dann noch ein kleinen Verwirrspiel statt, welches mich an manchen Stellen zweifeln ließ. Es werden Geheimnisse aufgebaut und gelüftet und zum Schluss wird alles hervorragend aufgeklärt, der keine Fragen offen lässt.
Die Kapitel, und das finde ich an den Büchern von Petra Schier so schön, sind alle in sich abgeschlossene Handlungen. Mit viel Liebe und Gefühl beschreibt sie manche Situationen, die man so dann auch wunderbar nochmals lesen kann.

Im Innenteil ist eine Karte von dem damaligen Aachen abgebildet. Man kann dort sehr gut die Wege verfolgen, die Marysa und Christopheros gehen. Am Ende des Buches gibt es wieder Hintergrundinformationen zur Geschichte und ein wirklich leckeres mittelalterliches Rezept, welches ich nur empfehlen kann.

Fazit:

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für spannende Stunden im mittelalterlichen Aachen!  
       

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LG Mone