Sonntag, 31. März 2013

Die Toten, die ich rief- Darren Shan

Buchdeckel „Die Toten, die ich rief“ 
Rowohlt Polaris
384 Seiten, Broschiert
ISBN 978-3-86252-037-4  
14,95
Hier kann man das Buch bestellen.
Hier gibt es die Leseprobe.



Inhalt:

Eigentlich recherchiert Ed Sieveking an seinem neuen Horrorroman, als er sich in London aufhält. Zusammen mit einem Freund, der auch ein großer Fan von ihm ist, macht er sich auf Spurensuche nach geeigneten Orten und der Frage: "Gibt es wirklich Geister". Ed ist aber nicht nur ein Schriftsteller, nein, vor Jahren hat er als Profi-Killer gearbeitet.
Auf einer Party lernt er Andeanna kennen, die Frau eines berüchtigen Gangsterbosses. Und sie hat einen Auftrag für ihn...

Meine Meinung:

Das Buch ist in 5 Teile, Prolog und Epilog gegliedert. Nachdem es wahnsinnig spannend angefangen hatte, war der 2. Teil für mich sehr ernüchternd und ich musste mich zusammenreißen, es weiterzulesen. Aber es hat sich gelohnt, den ab dem 3. Teil nimmt die Spannung wieder zu und der Autor treibt ein schönes Verwirrspiel mit dem Leser.
Man begleitet Ed Sieveking, Schriftsteller und ehemaliger Profikiller, auf seinem Weg. Er möchte die Wahrheit wissen. Die Wahrheit über seinen letzten Auftrag und seinem letzten Auftraggeber. Seine Zweifel, was Real und was Fiktion ist halten den Leser gefesselt. Der kann es nämlich auch bald nicht mehr unterscheiden. Alles vermischt sich, auf den Weg zur Rätsels Lösung.
Voller Spannung lässt einen das Buch nicht mehr los. Der Autor schafft eine Welt, in der alles passieren kann und man niemandem mehr vertrauen kann. Und dabei ist die Lösung so einfach, dass sie wieder genial ist. Doch als Leser dämmert es einen erst kurz vor Schluss, was die Wirklichkeit ist. Denn meint man die Lösung zu haben, säät der Autor wieder neue Zweifel.
Darren Shan hat einen sehr einfachen Schreibstil, der aber soviel Spannung erzeugen kann. Geschickt baut er ein Lügengerüst auf und verwirrt seinen Leser, bis er selbst nicht mehr weiß, was eigentlich wahr ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Autor in Ich-Form schreibt. Ich mag das, da ich mich direkt angesprochen fühle. Es ist so, als ob Ed Sieveking einem gegenüber sitzt und seine Story erzählt. Seine Handlungsorte und Charakteren hat er wunderbar beschrieben und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Er hat jeder Person ein eigenes Gesicht gegeben, mit ihm ging ich durch London auf Spurensuche.

Fazit:

Nachdem es ein wenig geschwächelt hat, hat sich das Buch als absolut großartig rausgestellt.
 

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

Wie die meisten Blogger, freue ich mich auch über liebe Kommentare und Feedbacks.

LG Mone