Samstag, 16. März 2013

Glencoe- Charlotte Lyne

Historischer Roman
637 Seiten, Taschenbuch
9,99 Euro (D)
ISBN: 978-3-404-16688-6
Und wer mehr über Charlotte Lyne erfahren möchte: Klick

Inhalt:

Schottland 1678: Sandy Og und Sarah führen eine Beziehung, die ohne große Worte auskommt. Sie lieben, respektieren und ehren sich. Obwohl Sarah von Clan der Campbells stammt und Sandy Og vom Clan der McDonalds abstammt. Denn die beiden Clans sind schon immer verfeindet. Doch ihre Liebe ist stark und auch eine Nebenbuhlerin, die sich als bessere Frau sieht, kann sich nicht zwischen Sandy Og und seiner Sarah drängen.

Es sind schwere Zeiten für die Hochland- Clans. Ihr König, James Stuart, wurde die Krone abgenommen und an seiner Stelle tritt König William von Oranien, der mit Stuarts Tochter verheiratet ist. Die McDonalds wollen James Stuart wieder auf den Thron sitzen sehen, während die Campbells sich auf König Williams Seite stellen. Die Lage spitzt sich zu, es kommt zu Kriegen, in denen die Stuart Anhänger keine Chance haben. Ihre letzte Rettung ist es den Eid auf König William zu sprechen. Der MacIan legt ihn verspätet ab, doch er wurde noch angenommen. Nachdem sich die Lage beruhigt hatte und die Gefahr scheinbar gebannt wurde, wird im Hintergrund ein folgenschwerer Befehl ausgesprochen. Robert Campell soll diesen Befehl ausführen...

Meine Meinung:

Ich lese sehr viele historische Romane. Mal sind es Romane, die die historischen Schauplätze als Handlungsort haben und mehr auf die Liebe zweier Menschen basieren, mal sind es aber auch Romane, die eine besondere historische Begebenheit, eine fast vergessene Geschichte erzählen wollen, damit sie den Menschen in Erinnerung bleiben. "Glencoe" von Charlotte Lyne gehört zu den letzteren, denn sie erzählt die Geschichte von Glencoe, die auf tragische Weise in die Geschichte eingegangen ist. Wer hier eine atemberaubende Liebesgeschichte erwartet ist fehl am Platz.
Dieses Buch setzte sehr viele Emotionen bei mir frei: Ich habe mit den Menschen gelitten, habe gelacht, hatte Angst und war wütend. Aber trotz des unverstellbaren und grauenhaften Leid, welches den Menschen widerfahren ist, haben sie sich nicht unterkriegen lassen und die Hoffnung behalten. Sie haben sich nicht unterkriegen lassen und sind aufgestanden. Dies war besonders auf den letzten Seiten spürbar, aber auch unterschwellig im ganzen Buch.
Ganz besonders sind mir Sandy Og und seine Sarah ans Herz gewachsen. Zwei Personen die sich ohne große Worte verstanden haben, aber mit wunderschönen Gedanken, die sich um den jeweils anderen drehten. Aber auch Duncan und Angus habe ich so lieb gewonnen. Ihre Freundschaft war etwas ganz besonderes und hat sich im Laufe des Buches entwickelt. 
Charlotte Lyne erzählt in einer wundervollen Sprache und lässt das Schottland im Jahr 1678 wieder lebendig werden. Sie hat allen Personen die im Buch vorkamen, wieder Leben eingehaucht. Für die Gefühle der Menschen findet sie die passenden Worte, die mir alles so viels näher gebracht haben.

Fazit:

Ein großartiges Buch, welches trotz der schwiergen Zeit und der Abscheulichkeit des Anschlages auf Glencoe, voller Hoffnung ist.
Absolut empfehlenswert!  
 

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LG Mone