Samstag, 20. April 2013

Die Knopfkönigin- Rainer Siegel

Die Knopfkönigin 
insel Taschenbuch
455 Seiten, Broschur
9,99 Euro (D)
ISBN: 978-3-458-35909-8 

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Inhalt:

Budweis 1291: Die Schneiderin Franziska sorgt mit der Knopfmode, die sie entwickelt hat, für großes Aufsehen. Selbst in höchsten Kreisen und weit über die Grenzen wird über diese Mode gesprochen. Nach der Hochzeitsfeier ihrer Mutter geraten Franziska und ihre Freundin Marie in einen Hinterhalt. Ritter Bero und seine Freunde haben es auf die jungen Mädchen abgesehen. Doch Bero wird von Ludwig, auf den Franziska ein Auge geworfen hat und dessen Halbbruder Klaus, gestört. Ludwig und Klaus müssen Budweis sofort verlassen und durch den Unmut der Adeligen muss auch die Familie kurze Zeit später in eine ungewisse Zukunft fliehen. Aber Bero von Restwangen sinnt auf Rache...

Meine Meinung:

Mir fällt es schwer, meine Meinung zu diesem Buch abzugeben. Es ist kein schlechtes Buch und ich hatte ein paar schöne Lesestunden gehabt, aber es ist auch kein herausragendes Buch. Der Schreibstil von Rainer Siegel ist wunderbar. Nach kurzer Zeit war ich gut in der Geschichte angekommen, die einzige Verwirrungen die es gab, waren die Personen, ihre Namen und die Verbindungen zwischen ihnen. Doch das legt sich nach kurzer Zeit wieder und ich finde eine Art Stammbaum am Anfang der Geschichte, hätte es ein wenig einfacher gemacht.
Ganz toll schildert Rainer Siegel die damalige Mode und das Schneiderhandwerk. Ich konnte mir das sehr gut vorstellen, wie die Kleider der höher gestellten Damen und Herren aussahen. Der Knopf als solches gab es ja schon, aber eher nur als Zierde. Während die Kleidung mit Spangen und Bändern geschlossen wurde, was sehr mühselig ist, hatte Franziska die Idee, mit Hilfe eines Knopfes und dem passenden Gegenstück, dem Knopfloch, die Kleidung zu schließen. Raffinierte Kreationen, die besonders bei den Damen beliebt waren, entwarf sie und machte sich somit weit über die Grenzen einen Namen.
Ansonsten ist die Handlung sehr vorhersehbar und auch weniger neu. Vieles überraschte mich nicht und viele Probleme wurden zu einfach und zu schnell abgehandelt. Dadurch kam dann auch kaum Spannung auf und zwischendrin hatte es so die ein oder andere Durststrecke. Am Ende jedoch, konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Habe ich ein paar Seiten vorher noch die Spannung vermisst, kam sie dann richtig auf, auch wenn es vorhersehbar war. Doch der Schreibstil von Rainer Siegel hat mich gefesselt.

Fazit:

Ein schöner historischer Roman, der mir ein paar nette Lesestunden bereitet hat. 
 

 

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LG Mone