Samstag, 11. Mai 2013

Elysion- Thomas Elbel

Roman
480 Seiten, Kartoniert
ISBN: 978-3-492-26881-3
9,99 Euro (D)
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Inhalt:

2135- Die Städte zerfallen, die Wälder breiten sich immer mehr aus und nehmen die Überbleibsel der Städte langsam ein. In den Städten regiert das Recht der Stärkeren, Gangs haben sich gebildet und herrschen in ihren Territorien. In den Wäldern sorgen die Malachim für Ordnung und Frieden, in dem sie die Menschen unterdrücken und jeden beseitigen, der sich gegen ihr System stellt.
In dieser Welt lebt die 17 jährige Cooper mit ihren Freunden Brent und Stacy. Jeden Tag kämpfen sie ums überleben und bestreiten ihren Unterhalt als Malachimjäger. Denn sie kennen die Schwachstelle der "unsterblichen" Malachim. Und das Produkt, welches von den Malachim übrigbleibt ist Teer. Eine beliebte Droge der Gangs.
Cooper wird in letzter Zeit immer häufiger von Visionen ihrer Kindheit heimgesucht und besonders der Tag der Ermordung ihrer Eltern rückt immer mehr in ihr Bewusstsein. Auf der Suche nach dringend benötigten Medikamenten stößt sie auf ein grauenhaftes Geheimnis...


Meine Meinung:

"Elysion" ist das zweite Buch von Thomas Elbel. Nachdem großen Erfolg von seinem Erstlin "Asylon", der mein Einstieg in die Welt der Dystopien war, hatte ich große Erwartungen an "Elysion". Und diese wurden sogar übertroffen. Ich bin restlos begeistert von dem neuen Buch.
Es war Spannung von der ersten bis zur letzten Seite die mich an das Buch fesselten. Es war fast unmöglich, dieses Buch aus den Händen zu legen und so inhalierte ich es es regelrecht.
Die Geschichte ist unvorhersehbar und wenn ich dachte, jetzt hätte ich einen kleinen Teil des Geheimnisses enträtselt, hatte Thomas Elbel geschickt noch ein paar kleine Wendungen eingebaut, die mich wieder verwirrten und zum zweifeln brachten.
Er hat eine Welt erschaffen, die auf der einen Seite die grausamen Taten der Menschen und auf der anderen Seite einen starken Willen der Menschen aufzeigt, die sich dem System nicht beugen wollen. Die grausamen Taten werden dabei sehr anschaulich beschrieben, was nichts für schwache Nerven ist, für mich aber dennoch gut zu lesen war.
Die Charaktere sind alle sehr, sehr schön beschrieben. Nach wenigen Sätzen hatte ich ein Gefühl für die Protagonisten bekommen. Sie bleiben aber nicht auf der Stelle stehen, sondern entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und so manch einer machte dabei auch eine unerwartete Wandlung durch. Besonders gut hat mir die Figur Gregory gefallen. Er ist eine der vielen Randfiguren, aber durch sein Auftreten in der Geschichte wurde er so einen Art Ruhepol für mich. Und ruhige Momente waren bei all der Spannung ab und zu nötig.
Das Ende übertraf die vorhergehende Spannung nochmals um Längen. Ein fulminanter Showdown, der die wichtigsten Fragen beantwortete, bildete den Abschuss. Ich habe das Buch zufrieden zu klappen können. Dank dem Epilog darf man auch auf einen 2. Band hoffen, welches mich freuen würde, aber nicht unbedingt notwendig ist, da die Geschichte als solches erzählt wurde.

Fazit:

Eine großartige Dystopie mit Fantasyelementen. Hervorragend ausgearbeitete Charakteren, ein toller Handlungsort und nur schwer zu ertragende Spannung.

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LG Mone