Freitag, 26. Juli 2013

Assassino- Gerd Ruebenstrunk

http://www.bloomoon-verlag.de/_images_media/cover/600b/9783760786810.jpg 
ab 14 Jahren
384 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
  ISBN: 978-3-7607-8681-0
16,99 Euro (D)
Hier kann man das Buch bestellen

Als erstes möchte ich mich bei Blogg dein Buch und dem bloomoon Verlag für die Möglichkeit, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte.

Puuh, es fällt mir nicht leicht, das Buch zu rezensieren und irgendwie schwanke ich, wie ich es nun endgültig finden soll. Es war auf jeden Fall kein schlechtes Buch, aber irgendwie fehlt mir bei der Geschichte ein "Wow"- Effekt. 


Es ist eine Geschichte die auf der einen Seite leicht dahinplätschert und wo ich mir gerne mehr Spannung gewünscht hätte, aber irgendwie musste ich doch immer weiterlesen, weil ich gerne wissen wollte, wie es weitergeht. Man merkt, dass ich sehr zwiegespalten zu diesem Buch stehe. 

Kati ist ein hochintelligentes Mädchen, mit einem großen Herz, die selbst bei den schlimmsten Typen, Mitleid bekommt. Sie glaubt an das Gute der Welt, ist ab und an sprunghaft, zum Beispiel ist sie auf der einen Seite sehr taff, auf der anderen Seite aber unsicher. Wenn man ihr Alter bedenkt, passt es. Doch mir fehlte die Tiefe in diesem Charakter. Ich bekam sie nur schwer zu fassen und wenn ich dachte: "Jetzt habe ich ein Gefühl für die Person bekommen", dann entwichte sie mir auch sofort. Ihre Aktionen waren nicht immer für mich nachvollziehbar, ab und an habe ich auch den Kopf geschüttelt.

Ilyas, ihr Retter, ist teilweise arg gewaltbereit, was Katie nicht gutheißen kann und bewegt sich erstaunlich sicher, in einer Welt, die eigentlich für ihn vollkommen fremd ist. Auch er wurde mehr oder weniger nur oberflächlich beschrieben.

Dann gibt es noch weitere Figuren, die eine Rolle in dem Buch inne hatten, aber alle waren sie ziemlich blaß.

Zur Geschichte. Die Idee fand ich toll, dass muss ich sagen. Aber ich finde, auch wenn es ein Buch für Jugendliche ab 14 Jahren ist und ich dem Alter schon lange entsprungen bin, hätte es doch noch spannender sein können. Der Kick fehlt und Spannung erzeugt man nicht unbedingt durch Schlägereien, Überfälle und wilde Verfolgungsjagden. 

Gerd Ruebenstrunk bringt 2 wesentliche Stränge in dem Buch unter. Einmal die Suche von Katie und Chris, nach einem geheimnisvollen Schmuckstück, dann die Suche nach dem wahren Ich von Ilyas. Und irgendwie hängt alles zusammen. Die Suche nach dem Schmuckstück erinnert ein wenig an Indiana Jones, denn auch hier haben ein paar böse Buben ihre Finger im Spiel und wollen unbedingt, dieses Schmuckstück haben. Es beginnt eine Schnitzeljagd, an toll geschilderten Handlungsorte, die durch ihre detaillvolle Beschreibung, vor meinem inneren Auge aufblitzten. Das ist auch das Schöne an dem Buch, dass die Handlungsorte, die Stimmungen, sehr gut aufgefangen wurden. Man bekommt ganz viele Informationen mit, die Gerd Ruebenstrunk sehr gut in die Geschichte hat einfließen lassen. Der Schreibstil ist in einfachen Worten gehalten und es lässt sich gut lesen. Ein wenig verwirrend war es, wenn zwischen den Protagonisten hin und her gezappt wurde und man die verschiedenen Gedankengänge erstmal der richtigen Person zu ordnen musste.

Fazit:

Ein Buch mit tollen Handlungsorten, die den Flair sehr gut wiedergeben. Die Idee fand ich super, doch mit der Umsetzung hatte ich meine Probleme. Ab und zu war mir die Gewalt zu präsent.

1 Kommentar :

  1. Klingt interessant, das Cover ist es auch ;) (Ich erwarte Godspeed auch sehnlichst!!)

    Dein Blog gefällt mir, ich würde mich bei einem Gegenbesuch freuen :)

    LG Laura
    http://buechernixe.blogspot.com

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LG Mone