Montag, 1. Juli 2013

Das geheime Schloss der Vampire- Christian Loeffelbein

ab 7 Jahre
144 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-401-70189-9
 8,99 Euro
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Inhalt:

Die Geschwister Isabel und Leo haben schon einen verrückten Vater. Er ist Wissenschaftler und hat eine Maschine erfunden, mit der man in sagenhafte Welten reisen kann. Eine Art Simulation zaubert diese Welt hervor und es wirkt alles sehr real. Die beiden Kinder dürfen die Erfindung testen und sollte irgendetwas nicht funktionieren haben sie einen Mikrochip an der Stirn aufgeklebt. Mit dem können sie die Simulation stoppen und kehren zurück in ihre richtige Welt. So weit ein ganz toller Plan, doch was passiert, wenn der Chip nicht funktioniert? Denn dann beginnt ein großes Abenteuer, in einem kleinen Dorf in den Bergen, wo die Menschen noch an Vampire glauben und sie große Angst haben. Besonders vor einem Vampir, ein Graf, der in einem Vampir-Schloss lebt. Und dieser Graf hat was Böses vor. Können die Isabel und Leo ihn mit Hilfe ihrer neuen Freunde aufhalten?


Meine Meinung:

Wer die Reihe "Das magische Baumhaus" kennt, der wird diese Reihe toll finden. Ich fand sie sogar noch einen wenig besser. Mit "Das geheime Schloss der Vampire" beginnt das 4. Abenteuer in der Reihe "Tor zu 1000 Welten", aber es sind alles abgeschlossene Geschichten, die man auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen kann. Das schöne an den Büchern ist, dass sie sich mit Mythologie oder den großen Bücher der Literatur beschäftigen.
Man begegnet guten Figuren, wie Graf Draculus, ein Vampir der Vegetarier ist und sich von Blutorangen ernährt und seinem Neffen Balduin und auch Figuren, die nicht so nett sind, zum Beispiel Verwandte von Balduin, die letzten echten Vampire, also so richtige Blutsauger und van Helsing, ein Vampirjäger, der aber durch seine Art schon recht gruselig wirkt, begleitet von seinen Freunden. Es herrscht eine düstere Atmosphäre und die Spannung knistert während der ganzen Geschichte, lebt dann mal wieder auf, aber richtig verebben tut sie nicht. Doch Christian Loeffelbein streut auch ein paar kleinere Witze ein, die alles etwas auflockern, was ich für Kinder ganz gut finde, bevor sie vor Angespanntheit platzen. 
Die Kapitel enden immer mit einem kleinen Cliffhanger, der Lust auf mehr macht und so kommt es, dass man immer weiter lesen muss. Für Kinder die nicht so gerne lesen, wäre dies ein Buch, dass sie entdecken lässt, das Lesen doch nicht so doof ist.
Hauke Koch hat die tollen Illustrationen beigesteuert. Es sind zwar nur schwarz-weiß Bilder, doch sie passen zur Geschichte und ab und an, fand ich sie ja schon ziemlich gruselig.
Das Buch ist in 12 Kapiteln unterteilt und jedes Kapitel hat eine Überschrift. Die Schrift ist etwas größer und für Erstleser sehr gut zu lesen, die Kapitel haben die perfekte Länge. Ab und an stolperten wir über unbekannte Wörter oder Redewendungen, doch die waren leicht zu erklären und trübten den Lesespaß zu keiner Zeit.
Zum Schluss gibt es noch jede Menge kleine Informationen und die Verbindungen zur Geschichte von Bram Stokers Dracula wird erklärt. 


Kindermeinung:

Mir hat das Buch gut gefallen und ich gebe 5 Sterne. Ich fand Graf Draculus gut, der vegetarische Vampir. Auch Birk, Bark und Bork waren toll, weil die Namen so lustig sind. Der Balduin war auch super, er ist so kräftig, dass er einen schweren Schrank wegschieben kann.
Die Bilder waren schön und garnicht gruselig, auch wenn Mama sie ein bisschen gruselig fand. Am Ende ist noch ziemlich viel passiert, das war sehr spannend und ab und zu richtig lustig. Da musste ich dann doch noch ganz schön lachen.

Fazit:

 Spannung, Grusel und Witz in einer perfekten Mischung. Uns hat es gefallen und für Erstleser, die gerne spannende Bücher lesen und denen die 08/15 Erstlesebücher zu langweilig sind, ist dies ein richtig tolles Buch, welches auch Lesemuffel überzeugen kann.

 

   

1 Kommentar :

  1. Klingt gut =) Und wenn es sogar die Macht besitzt, Lesemuffel zu überzeugen, umso besser =)

    LG
    Anja

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