Sonntag, 21. Juli 2013

Godspeed- Die Reise beginnt von Beth Revis

http://www.dressler-verlag.de/fileadmin/verlagsgruppe-oetinger.de/vsg_images/cover/download/9783791516769.jpg 
ab 14 Jahren
448 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
19,95 Euro (D)
ISBN-13: 978-3-7915-1676-9
Hier kann man das Buch bestellen

Beth Revis ist mit Godspeed- Die Reise beginnt ein grandioser Auftakt zur Trilogie gelungen.


Schon auf den ersten Seiten wird man in den Bann des Buches gezogen und bekommt hautnah mit, wie es sich für Amy anfühlt, eingefroren zu werden und es hat eigentlich nichts mit Schlafen zu tun. Doch dann geschieht das , was nicht hätte geschehen dürfen. Amy wird 46 Jahre zu früh aufgetaut und für sie stürzt die Welt zusammen. Es gibt keine Möglichkeit wieder eingefroren zu werden und ihre Eltern können nicht aufgetaut werden, das sie wichtige Personen der Mission sind.
Also muss sich Amy irgendwie mit dem Leben auf der Godspeed arrangieren, ein Leben, dass so anders ist, als sie kennt. Auf der Godspeed reagiert der Älteste und das was er sagt, ist das Gesetzt. Die Menschen sind ohne eigenen Willen und wer eine eigene Meinung hat, lebt in einer Psychiatrie und gilt als unnormal. Und nicht nur das, sie sehen alle auch gleich aus. Und in all dem, geschehen noch mehr Auftauversuche und Amy bekommt Angst. Angst, dass ihre Eltern die Nächsten sein könnten. Eine Situation die unerträglich für sie ist.

Beth Revis schreibt unglaublich spannend. Sie haucht der Geschichte Leben ein und egal wo man auf der Godspeed gerade ist und mit wem man es zu tun hat, man kann sich alles so gut vorstellen. Kopfkino!
Zum besseren Lageverständnis gibt es auf der Innenseite des Schutzumschlage einen Querschnitt der Godspeed, einem gewaltigen Raumschiff. 
Ich war fasziniert und gleichzeitig hatte ich auch immer ein mulmiges Gefühl im Bauch gehabt, bei der Vorstellung wie Amy auf diesem Schiff leben zu müssen. Durch die diktatorischen Lebensweise, die bekannt aus dem Geschichtsunterricht ist, ist die Godspeed alles andere, als ein angenehmer Ort. Das mit den willenlosen Menschen, die auch noch alle ähnlich aussehen, ist es schon ziemlich gruselig.

Das Buch ist jeweils aus der Sicht von Amy und Junior geschrieben. Juniors Sicht war dabei sehr interessant, weil er das Leben auf der Godspeed nicht anders kennt und als nächster Ältester regieren wird, aber er doch ein gewisses Interesse an Amy zeigt und ihrer Vorstellung von einem menschlichen Leben. 
Man bekommt aus beiden Sichtweisen ein gutes Gespür für die Story. Die Protagonisten wurden so lebendiger und allgemein bekam das Buch mehr an Tiefe und blieb nicht oberflächlich und blass.
Ein wenig verwirrend war es stellenweise allerdings doch, besonders dann, wenn der Wechsel zwischen Amy und Junior rasant zu ging. 

Das Ende ist sehr gelungen. Ein großer Show-Down mit Überraschungen und einem Cliffhanger, damit man so richtig viel Lust auf den zweiten Band bekommt.

Fazit:

Spannend und in den Bann ziehend von der ersten Seite an. 

 

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LG Mone