Samstag, 21. September 2013

Neongrüne Angst- Klaus-Peter Wolf

 
ab 14 Jahren
 416 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-8414-2154-8
16,99 Euro
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"Die Stimme ließ ihr einen Schauer über den Rücken laufen, denn sie klang merkwürdig vertraut und doch fremd."(Seite 7)

Johanna Fischer ahnt nichts böses, als sie eines Abends an ihr Telefon geht. Doch dann meldet sich eine Stimme und mit dieser Stimme tritt ein Verehrer in ihr Leben und hat einen perfiden Plan ausgeheckt.
Wenn Johanna nicht das tut, was er möchte, dann geschehen unvorstellbar grausame Dinge. Dinge die sie hätte verhindern können.  

Schon auf der ersten Seite bekommt man es mit Angst zu tun. Wie weit wird der Mensch gehen, der Johanna in sein Visier genommen hat und wer ist dieser Mann? Für Johanna ändert sich mit diesem Telefonat ihr Leben auf dramatische Weise und wenn sie sich jemanden anvertraut, glaubt man ihr nicht. Auch ihr Freund Leon zweifelt an ihrer Geschichte, so dass selbst Johanna zwischendurch immer wieder die Gedanken hat, verrückt und paranoid zu werden.

"Du musst mich nicht lieben, Josy, es reicht mir, wenn du Angst vor mir hast.
Ich verehre dich. Du bist die Einzige für mich. Warum sollte ich dir ein Leid antun?"(Seite 256)

Sätze die im Buch auftauchen und die auch beim Leser ein mulmiges Gefühl hinterlassen. Wer ist nur dieser verrückte Kerl, der so gut über Johanna bescheid weiß? 

Klaus-Peter Wolf hat mit "Neongrüne Angst" den 2. Band um Johanna und Leon geschrieben. Aber der Fall ist in sich abgeschlossen und auch ohne die Kenntnis des ersten Bandes "Nachtblauer Tod" gut zu lesen, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben.

Schon von der ersten Seite an, hat er eine große Spannung aufgebaut, die zwar nicht das ganze Buch anhielt, aber immerwieder mit viel Macht zurückkam. Mit mehreren Strängen hat Klaus-Peter Wolf es geschafft, mich ein wenig zu verwirren und ab und zu hatte ich wirklich meine Zweifel, noch im richtigen Buch zu sein. Das soll jetzt nicht negativ gewertet werden. Ich fand es gut. 

Aber es gibt auch einen kleinen Kritikpunkt, was mir nicht so gut gefallen hat. Ab und an fand ich, gab es ein wenig viel Nebengeplänkel, was mich nicht sonderlich interessiert hat und die zwanghaft wirkende Jugendsprache störte mich dann ein wenig. Doch den Lesegenuß hat es im Großen und Ganzen nicht gestört.

Die Protagonisten waren schön beschrieben und man bekam ein recht gutes Gefühl für die Jungs und Mädels. Besonders Johannas Ängste und Verzweiflung kamen sehr gut rüber. Die Handlungsorte sind so gut beschrieben worden, dass man sich genau vorstellen konnte, wo man sich gerade befindet. 

Das Ende mündet in einem spannenden Showdown, der einen nur noch so durch die Seiten rasen lässt.

Fazit:

Ein guter Jugendthriller. Spannend geschrieben, interessanter Plot. Es hat mir Spaß gemacht, dass Buch zu lesen.

1 Kommentar :

  1. Hallo, ich habe dir einen Award verliehen! Hoffe du freust dich :)
    http://funneswelt.blogspot.de/2013/09/best-blog-award.html
    Liebe Grüße,
    funne <3

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LG Mone