Freitag, 18. Oktober 2013

Arthur oder Wie ich lernte den T-Bird zu fahren von Sarah N. Harvey


Reihe Hanser
ab 14 Jahren
240 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978-3-423-65001-4
13.95 € (D)
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Selten habe ich ein Buch, welches ich innerhalb kürzester Zeit gelesen habe, mich aber noch längere Zeit danach beschäftigt und auch fasziniert, vor mir liegen gehabt.
"Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren " von Sarah N. Harvey ist eines dieser seltenen Bücher.



Royce ist mit seiner Mutter quer durch Kanada gezogen, damit sie näher bei ihrem pflegebedürftigen Vater sein kann. Er hat Freunde verloren und durch das Pfeifferische Drüsenfieber, an dem er erkrankt war, war der Start in seiner neuen Heimat auch nicht so gelungen. Nun soll er sich um seinen Großvater Arthur kümmern, einen Mann dem er noch nie begegnet ist. Aber das Geld kann er gut gebrauche, denn dadurch ist sein Traum, ein eigenes Auto und zurück in seine alte Heimat zu fahren, schneller erfüllbar. Doch schon bald nähern sich die Beiden an und zwischen ihnen entsteht eine ganz besondere Beziehung.

Mir sind Royce und Arthur sehr schnell ans Herz gewachsen. Arthur, ein sarkastischer Mensch, ein Mensch mit Ecken und Kanten, der teilweise sehr verbittert wirkt und nicht so schnell ein Blatt vor den Mund nimmt. Royce, der eigentlich schon schüchtern wirkt, seine Gedanken oftmals andere sind, aber wenn es darauf ankommt, dann kann er seine Meinung sagen. Beide sind alleine und diese Einsamkeit verbindet sie auch.
Die Geschichte wird von Royce erzählt, in einer lockeren und humorvollen Art. Doch es wirkt nicht übertrieben und auf den ersten Seiten meint man garnicht, in wie weit dieses Buch einen berühren kann und nicht nur ein Lächeln weckt, sondern auch die ein oder andere Träne herauskitzelt. Es ist ein ganz besonders Buch, über eine ganz besondere Beziehung und es steckt soviel in dem Buch, was es auf dem ersten Blick nicht vermuten lässt. Schon das Cover und der Titel versprechen eher eine lockere, seichte Story. Freundliche Farben, der T-Bird in Frontansicht und ein Titel, der eher humorvoll daher kommt.

Die Altersempfehlung liegt bei 14-17 und ich finde diese Altersempfehlung angemessen und es sollten viele Jugendliche lesen, denn es beinhaltet eine Reihe Themen, die Wichtig sind und über die auch gesprochen werden muss. Für Erwachsene ist es auch ein wahrer Schatz auf dem Büchermarkt

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar. Humorvoll und trotzdem voller Gefühl und daher auch meine Faszination zu diesem Buch. Gerade in den ernsten Passagen zeigt sie ein feines Gespür diese zu erzählen. Einfach klasse!

Fazit:

Ein humorvolles, aber auch sehr berührendes Buch, welches noch lange im Gedächtnis bleibt.


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LG Mone