Samstag, 16. November 2013

Gespensterspuk in Hollywood von Kate Klise

 
ab 8 Jahre
144 Seiten, Hardcover
Illustriert von M. Sarah Klise
12,95 Euro (D)
ISBN 978-3-8369-5766-3
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Die nachfolgende Rezi hat mein Sohn (8) geschrieben, da er dieses Buch unbedingt selbst bewerten wollte. Ein klein wenig habe ich geholfen.

Ignaz, Olivia und Severin können in Hollywood aus ihrem Buch einen Film machen. Doch sie werden veräppelt und Olivia darf garnicht mitspielen, weil niemand an sie glaubt und sie zu nett ist. Severin darf auch nur mitspielen, weil er einen anderen Namen annimmt und sich vorstellt. Und Ivana hat einen komischen Vertrag bekommen.

Das Buch hat mir nicht so gut gefallen. Da waren zu viele komische Wörter drin, die ich nicht kannte und Mama musste mir viel erklären. Die Sache mit Ivana war gemein, die ist doch so nett gewesen. Oliva hat aber gezeigt, dass sie auch gruselig sein kann. Witzig war Ignaz, wie der manchmal gesprochen hat. Severin war auch manchmal komisch. Auch die vielen Namen, die er hatte. Das hat mich wirr im Kopf gemacht. Die Bilder waren toll. Manchmal war es zu klein für mich geschrieben. Mir gefallen die ersten Bücher besser. Ich gebe 3 Sterne.

Und jetzt noch meine Meinung:

Ui, da haben die Macher der Friedhofstrasse ja die Chance überhaupt, dass sie ein Angebot von Manni Blockbuster bekommen, der aus ihrem Buch einen Film machen möchte. Ganz klar, dass Olivia hin und weg ist, sie ist ja als Star geboren. Aber auch Ignaz und Severin werden ein wenig geblendet und sie lesen den 496 Seiten starke Vertrag nicht so genau. Das kann ja nicht gut sein.

Turbulent und mit vielen kleinen Intrigen geht es im 5. Band der Friedhofsstrasse zu. Leider sind die Intrigen so fein in die Geschichte verwoben, dass sie jüngere Kids nicht unbedingt wahrnehmen. Sie wissen zwar wer es nicht gut meint und wer nett ist, aber die Feinheiten sind dann doch etwas für ältere Kids und Erwachsene, die gerne Kinderbücher lesen. Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht, mit Ignaz, Olivia und Severin nach Hollywood zu reisen und mit Spannung ihr Projekt zu begleiten, auch wenn man weiß, dass ein Kinderbuch immer gut ausgeht. Aber was sie da gedeichselt haben, auch dies hat mein Sohn nicht so verstanden, Hut ab. 
Dann gibt es in dem Buch eine "Sterbeklausel" und die hat es schon in sich. So wird aus dem Buch dann direkt ein kleiner Krimi und diese Klausel hat meinen Sohn, als er den Sinn verstanden hat, auch richtig sauer gemacht. 
Auf das Lesealter ab 8 Jahren bezogen, war das letzte Buch der Friedhofsreihe 43 nicht so toll gewesen und ich habe bei meinem Sohn gemerkt, dass die Leselust ein wenig zurück ging und die war am Anfang sehr hoch gewesen.

Fazit:

Nicht der beste Band der Friedhofsreihe 43 und gerade die jüngeren Leser haben hier ihre Schwierigkeiten. Für ältere Kinder und Erwachsene, die sehr gerne Kinderbücher lesen, macht dieser Band aber auch viel Spaß.

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LG Mone