Mittwoch, 4. Dezember 2013

12 Things to do before you crash and burn von James Proimos

 
ab 14 Jahren
128 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-8369-5756-4
12,95 Euro (D)
Hier geht es zur Buchseite mit Bestellmöglichkeit.
 


 
Wow, was für ein geniales Cover und dieses Cover gehört mit zu den Schönsten, die ich dieses Jahr zu sehen bekommen habe. Ein richtiger Blickfang im Regal, egal ob im heimischen Regal oder im Verkaufsregal.
 
Aber es darf nicht nur das Cover etwas hermachen, auch der Inhalt muss stimmig sein. Und ich finde er ist stimmig, hätte vielleicht ein paar Wörter haben können, dafür dann weniger zwischen den Zeilen stehen. Ich denke, dass Jugendliche da vielleicht ein wenig überfordert sein könnten. Es sind so viele kleine Feinheiten die zwischen den Zeilen stecken, die man auch leicht überlesen kann.
 
Herc muss die letzten 2 Wochen der Ferien bei seinem Onkel Anthony in Baltimore verbringen. Kurz vorher starb Hercs Vater bei einem Flugzeugabsturz. Zu dem großen Talkmaster und Bestsellerautor gab es nie ein sonderlich gutes Verhältnis. Sein Onkel gibt ihm eine Liste mit 12 Aufgaben die er machen soll, damit er sich nicht langweilt. Doch Herc möchte nur das schöne, unbekannte Mädchen, welches er im Zug gesehen hat, wiederfinden. Widerwillig macht er die Aufgaben, die auf den ersten Blick keinerlei Sinn ergeben.
 
Auf 128 Seiten werden die 2 Wochen, die Herc bei seinem Onkel verbringt, erzählt. Knapp und ohne viel Schnörkel ist der Erzählstil des Autors, der leider ab und an dazu neigt, dann abgehackt zu wirken. Derb, weil doch schon viele Schimpfwörter vorkommen, die aber irgendwie nicht verletzend wirken. Der Onkel und sein Neffe haben ein für Aussenstehende sonderbares Verhältnis, welches eben von diesen Schimpfwörtern dominiert wird.
 
Ich mag ja solch kurze, knappen Geschichten, wo sich ein großer Teil zwischen den Zeilen abspielt. Oft entdeckt man unter diesen Kurzgeschichten wahre Schätze und dieses Buch kommt für mich nah dran, an ein solchen Schatz. Es war eine sehr schnelle Geschichte, aber auch eine sehr gefühlsbetonte Geschichte. Herc lernt in den 2 Wochen etwas, dass ihn verändert. Aber, auch wenn ich diese kurzen Geschichten sehr gerne habe, war mir das Ende ein  wenig zu abrupt gekommen und mir hätte ein seichteres auslaufen der Geschichte eher gefallen.
 

Fazit:

Eine Geschichte, wo man sehr zwischen den Zeilen lesen muss und die nicht immer alles auf den ersten Blick offen legt.
 


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LG Mone