Mittwoch, 4. Dezember 2013

Megapolis von Thomas Elbel


476 Seiten, Taschenbuch
ISBN  978-3000438424
12,95 Euro
Hier (Amazon) kann man das Buch bestellen und einen Blick hineinwerfen.
 
 


 
Durch Thomas Elbels "Asylon" bin ich mit der Welt der Dystopien erstmals in Berührung gekommen. Vorher war sie  mir zwar ein Begriff, doch irgendwie traute ich mich doch nicht so ganz an die Sparte heran.
Ich wußte, dass ein Erstlingswerk von ihm in der Schublade schlummerte und nur darauf wartete, in die Welt des Büchermarktes entlassen zu werden. Und ich habe mich riesig gefreut, dass Thomas Elbel den Mut hatte und keine Kosten gescheut hat seinen wahren Erstling "Megapolis"  selbst zu veröffentlichen.
 
Ende des 21. Jahrhunderts. Ein Leben auf der Erde ist durch einen Atomkrieg nicht mehr möglich und die Menschen haben auf dem Mars Fuß gefasst. In einem gigantischen Krater haben sie Megapolis, einer Kopie vieler irdischer Sehenswürdigkeiten, nachgebaut, besser nachbauen lassen. Denn Novaten haben die Stadt erbaut, künstlich erschaffene Menschen. Doch die Novaten stellten sich gegen ihre Schöpfer und machen Jagd auf die wenigen Menschen, die noch im Untergrund leben und einen Widerstand gebildet haben. Unter ihnen auch Seth, ein erfolgreicher Menschenjäger. Bis er auf Tessa trifft, die Anführerin des Widerstandes und sein Leben aus den Fugen gerät. Aus dem Jäger wird der Gejagte.
 
Thomas Elbel versteht es seinen Leser von der ersten Seite an zu verwirren, eine Spannung aufzubauen, die einen in den Bann zieht und eine großartige Szenerie zu beschreiben, die Kopfkino vom Feinsten erzeugt.
Mit Wendungen und immer neuen Überraschungen haben Längen in dem Buch  keine Chancen und es raucht mit Hochspannung zum Ende hin. Und dieses ist wirklich gelungen. Es lässt kaum Fragen mehr offen, aber gibt noch viel Raum zum spekulieren. Ein Ende, dass ein wenig zum nachdenken anregt und einen nicht ganz so leicht wieder loslässt.
 
Der Schreibstil von Thomas Elbel ist flüssig, lebendig und intensiv und wenn man es nicht wüsste, würde man nicht denken, dass dies sein erstes Buch ist. Besonders interessant war auch das Nachwort vom Autor und ich finde, man sollte es lesen. Denn einen besseren Einblick, welch einen Werdegang ein Buch haben kann, findet man selten.
 

Fazit:

"Megapolis" ist eine packende, spannende und ins Detail durchdachte Dystopie, die einen mit jeder gelesenen Seite mehr in eine phantastische Welt zieht und so schnell auch nicht mehr loslässt. Bei dem Buch, kann die Klotze ausbleiben. ;)

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LG Mone