Dienstag, 11. Februar 2014

Wanted. Ja. Nein. Vielleicht von Lena Hach



ab 12 Jahre
155 Seiten, Klappenbroschur
ISBN 978-3-407-81157-8
12,95 Euro (D)
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Ich mag diese kurzen Bücher, die einem mit wenigen Seiten soviel Gefühl herüberbringen, ohne das es viele Worte bedarft. "Wanted. Ja. Nein. Vielleicht" von Lena Hach ist ein solcher Kurzroman, der mich viele Emotionen durchleben lassen hat. Und dieser muss sich auch nicht hinter den großen Romanen verstecken.

Finn hat ziemlichen Liebeskummer. Sofie hat mit ihm 5 Tage vor den Sommerferien Schluß gemacht. Er sei ihr zu langweilig. Sein Freund Moritz hat ein Programm aufgestellt und möchte ihn von seinem Liebeskummer kurieren.
Doch dann trifft Finn auf ein Mädchen. Ein Mädchen, die verrückte Abrisszettel in ganz Berlin aufhängt. Während er sich noch Gedanken darüber macht, wie er sie kennenlernen könnte, hat Moritz auch schon die Idee.
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Mit 155 Seiten ein kleines Buch, in dem aber wahnsinnig viel drinsteckt. In kurzen Kapitel und ab dem Zeitpunkt, wo Lara in Finns Leben tritt, erzählen die beiden Jugendlichen über sich und ihre Sorgen. Wie sie den anderen finden, was sie mögen und nicht und das alles manchmal ganz schön blöd läuft. Bei Finn ist es erst der Liebeskummer, der sein Leben bestimmt und die Hoffnung, dass er mit seiner Ex-Freundin vielleicht doch nochmals zusammen kommen könnte und bei Lara... Das lest am besten selbst, denn sonst würde ich zu viel verraten.
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Die Geschichte hat viel Gefühl und es ist ganz toll, wenn Autoren es auf wenige Seiten, so gut hinbekommen. Es ist eine Geschichte, in der man abtauchen kann, in der man auch ein wenig noch zwischen den Zeilen lesen kann. Ich hatte ein paar Tränchen in den Augen gehabt, musste an anderer Stelle wieder lachen oder hätte auch gerne mal Finn ein wenig gerüttelt, weil er Bockmist veranstaltet hat. 

Und nicht nur Emotionen hat Lena Hach in ihrem Kurzroman sehr gut rüber gebracht, nein, auch die Protagonisten blieben mir von Anfang an nicht blass. Es sind Jugendliche, wie man sie in der Nachbarschaft wohnen haben könnte. 

Der Schreibstil ist jugendlich und perfekt für das Buch. Es wirkt nicht aufgesetzt und abgehoben, sondern leicht und an den richtigen Stellen, sehr intensiv. Das Ende erscheint im ersten Moment zu abrupt zu kommen, aber es ist schon eine gut gewählte Stelle. Vielleicht lag dieses abrupte Gefühl daran, dass ich einfach nur gerne weitergelesen hätte.


Fazit:

Ein Kurzroman, der unter die Haut geht. 

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LG Mone