Montag, 31. März 2014

Die kalte Kralle. Ein Fall für Karl Kane von Sam Millar (Band 3)

304 Seiten, Engl. Broschur
ISBN-13: 978-3-85535-512-9
16,99 Euro (D)
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Das ist der 3. Fall von Karl Kane, dem Privatdetektiven den nicht nur das fehlende Geld plagt, sondern auch Hämorrhoiden und seine Ex- Frau, läuft er auch hier wieder zu Hochtouren auf. Aber Vorsicht, das Buch ist nichts für schwache Nerven und nervösem Magen.
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Karl Kane findet an einem sehr kalten Morgen eine abgetrennte Hand vor seiner Tür. Während er noch darüber grübelt, ob es eine Drohung sein könnte oder eher nur ein Versehen, wird auch schon die nächste Hand in Belfast gefunden.
Sein Freund und Pathologe Hicks bemerkt ein Detail und dies führt Karl auf eine heiße Spur. Was er nicht erwartet ist, dass dies sein bisher gefährlichster Fall wird.
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Während ich fand, dass Karl im zweiten Band ein wenig geschwächelt hat, hat mich der 3. Band wieder vollends begeistert. Er läuft hier zur Hochform auf, mit frechen und sarkastischen Sprüchen inklusive. So wie ich ihn mag.
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Und wie immer hat er seine Hände irgendwie überall im Spiel. Nicht nur der Fall, der ihn gewissermaßen vor die Tür gelegt wurde, auch mit der Belfaster Polizei, von der er alles andere als eine gute Meinung hat, überall findet man Kane.
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Man kann mit Karl Kane auf Ermittlungstour gehen, doch er ist da ein wenig wie Sherlock Holmes, seine Gedankengänge sind nicht immer für den Leser nachvollziehbar und Erklärungen gibt es eher am Ende.
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Sam Millars Schreibstil gefällt mir vom ersten Buch an. Düster, mit vielen Details, aber doch immer distanziert. Die Spannung baut er ohne große Mühen auf und kann sie auch halten, so dass man fast atemlos das Buch nach kurzer Zeit zuschlägt. Hinzu kommen ein wirklich genialer Humor, der trocken und sarkastisch ist. Er passt perfekt zur Figur Kane und somit auch zum Buch.
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Fazit:
Düster und sehr spannend. Mit einem Ermittler, der einen absolut trockenen Humor hat und immer einen Spruch auf Lager. 


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LG Mone