Mittwoch, 19. März 2014

Was zur Hölle von Patrick Wirbeleit



ab 10 Jahren
 FISCHER Sauerländer
96 Seiten, gebunden
 ISBN 978-3-7373-5062-4 
12,99 Euro (D)
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Jonas ist über beide Ohren verknallt. Seine Angebetene heißt Annika. Doch Annika steht auf Tristan, der mit der Vespa. Also, möchte Jonas auch eine Vespa. Denn mit ihr, so denkt er, wird er auch mehr Beachtung bei Annika finden. Doch wie soll er es anstellen. Ohne Geld keine Vespa. Ein Job muss her und er macht sich auf die Suche. Doch es gibt nur einen einzigen Job und das ist der eines Aschefegers in der Hölle. Miese Bezahlung garantiert.

Einmal angefangen zu lesen, kann man dieses Comic nicht mehr aus der Hand legen. Schon der Anfang ist absolut komisch und genauso witzig und flott geht es weiter, ohne, dass das Buch ins Lächerliche gezogen wird. Denn die Themen die angesprochen werden, gehören schon zu den ernsteren Themen. Die Arbeitslosigkeit der Eltern, das resignieren dieser, die erste Verliebtheit, große Wünsche und dafür kein Geld- das sind die Probleme der Menschen. Doch auch in der Hölle müssen sich die Teufel ihren eigenen Probleme stellen- mieser, herrischer Chef, keine Bezahlung, kein Ausgang und jeden Tag immer nur das Gleiche. Das ist zum Haare raufen und es ist verständlich, dass sowohl Jonas, als auch die Teufel da etwas ändern möchten.

Patrick Wirbeleit verpackt dies in einer urkomischen Comic-Geschichte, mit einem Hang zur Übertreibung und auch Spitzfindigkeit. Seine Illustrationen sind genial und bilden ein kleines Kino in schwarz-weiß, wo auch die Mimiken herrlich getroffen werden.

Für Kids von 10-12 Jahren ist es ein perfektes Buch und für welche, die nicht so gerne lesen, gar kein Problem, denn der Text sind meist nur Dialoge, mit wenigen Wörtern;) Ein hochwertig verpacktes Comic, der flott und witzig rüber kommt.

Fazit:

Ein rundum gelungener Comic, in der ernste Themen humorvoll verpackt wurden, ohne dass es lächerlich wirkt. 



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LG Mone