Mittwoch, 16. April 2014

[Rezension] Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan

FJB
400 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-8414-2219-4
16,99 Euro (D)

"Letztendlich sind wir dem Universum egal" ist seit der ersten Seite eines meiner Lesehighlights in diesem Frühjahr 2014.


Jeden Tag ein anderer Körper, jeden Tag eine andere Familie, andere Freunde, andere Probleme. Für A. ist dies normal, denn er erwacht jeden Tag in einem anderen Körper und kann nichts dagegen machen. Um Punkt 24 Uhr wechselt er den Körper, immer ein anderer, nie zweimal der gleiche. Eines Tages trifft er auf Rhiannon, als im Körper ihres Freundes Justin steckt. Sie hat etwas an sich, dass ihn aus der Fassung bringt und er immer wieder ihre Nähe sucht. Er verliebt sich in sie. Ab dem Zeitpunkt, vergisst er seine Regeln und dies wird für ihn gefährlich.

Die Geschichte beginnt mit dem Tag 5994. So lange befindet sich A. schon auf seiner Wanderschaft durch das Universum. Seit er auf der Welt ist. Jetzt ist er 16 Jahre alt. Man ist sofort in seiner Geschichte drin, verfolgt seinen Weg durch die verschiedenen Körper. Mal sind die Einblicke, die er gibt, tiefer, mal gibt er nur einen kurzen Anriss.

David Levithan ist mit seinem Buch "Letztendlich sind wir dem Universum egal" etwas ganz besonderes gelungen. Ein Buch, welches mich berührt hat, ein Buch welches mich eingesogen hat. Und was mich sehr überrascht hat, es wurde richtig spannend, auf seine eigene Art.

Es ist eine melancholische Geschichte, die mich ab und an an den Rand der Tränen gebracht hat. 

Man stellt sich während des Lesens immer wieder Fragen, man baut mit Hoffnungen auf. Kann die Liebe das aushalten? Werden sie einen Weg finden?
Es macht nachdenklich, während des Lesens und es ist auch nachdem Lesen noch sehr präsent. Meine Gedanken wandern immer wieder zu dem Buch und dieses Buch gehört definitiv mit zu den Highlights, die ich im Frühjahr 2014 lesen durfte.

Der Schreibstil ist Wahnsinn. Er ist einnehmend und fließend. Man bekommt nicht mit, wie die Zeit vergeht und liest immer weiter.

Fazit:
Eine geniale Idee, die hervorragend umgesetzt wurde. Ein Buch, welches auch nachdem Lesen noch sehr präsent ist und einen nicht so einfach wieder frei gibt. 

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LG Mone