Donnerstag, 15. Mai 2014

[Rezension] Der Junge, der mit den Piranhas schwamm von David Almond

 Eine Rezension von meinem 8 jährigen Sohn. Seine Inhaltsangabe und Meinung kommen hier an erster Stelle!

ab 9 Jahren
256 Seiten, Hardcover
 978-3-473-36872-3
14,99 Euro (D)

Inhalt:
Stan Potts lebt in der Fischzuchtgasse bei seinem Onkel und seiner Tante. Seine Eltern sind vor langer Zeit gestorben. Seit sein Onkel nicht mehr arbeitet, gibt es in seinem zu Hause eine Fischfabrik. In jedem Raum leben Fische oder stehen Maschinen und machen Krach. 
Irgendwann läuft Stan weg und trifft auf Pancho Pirelli. Er nimmt ihn als Schüler und zeigt ihm, wie
man in einem Becken voller hungriger Piranhas schwimmt.
Kindermeinung:
 
Mir hat das Buch gut gefallen. Stan hat mir richtig viel leid getan, weil er so einen verrückten Onkel hat. Als er mit dem Jahrmarkt wegfährt, trifft er auf viele Menschen und er ist nicht mehr alleine. Er wird auch richtig mutig.
Der Erzähler ist toll gewesen. Ich konnte mir fast alles immer gut vorstellen. Manchmal war mir die Geschichte zu wirr gewesen. Da habe ich nicht alles verstanden. 
Die Kapitel sind ganz kurz und es gibt immer viele tolle Bilder. Die zeigen, was so in den Kapiteln passiert. Das fand ich sehr gut.
Meine Meinung:
 
Es ist ein schönes Kinderbuch in dem man abtauchen und für kurze Zeit sich bezaubern lassen kann. 
Der Erzähler nimmt die Kinder an die Hand und findet immer die richtigen Worte, die die Phantasie anregen. Er spricht die Kinder durch Fragen an, regt sie dazu an, sich Gedanken über das Gelesene zu machen. So gab es hier das ein oder andere Gespräch, wenn meinem Sohn etwas beschäftigte. Er hat sich mit der Geschichte befasst und sie nicht nur einfach gelesen.
Stan macht eine tolle Entwicklung durch, die die jungen Leser auch bemerken. Vom einsamen Jungen, der verschüchtert ist und es jedem Recht machen möchte, zu einem Jungen, der sagt, was er möchte. Er wird mutig und reifer.
Aber auch die anderen Protagonisten verändern sich und somit bleibt das Buch lebendig und in Bewegung.
Doch nicht alles fand ich gelungen. Es gab eine Gruppe Männer da bleibt der Sinn sehr lange im Verborgenen und ist auch dann nur schwer zu begreifen. Gerade jüngere Leser haben mit ihnen ihre Probleme. Sie sprechen anders, verhalten sich komisch und sie störten meinen Sohn doch sehr.
Der Schreibstil ist schön zu lesen. Einfacher Satzaufbau und immer wiederkehrende Ansprache an die Leser. Das Leben auf dem Jahrmarkt ist sehr schön erzählt und hat etwas magisches, was uns sehr gefallen hat. Die Spannung fehlt nicht in dem Buch und man möchte schon immer weiterlesen.
Im Laufe der Geschichte kommen einige "Weisheiten" und kluge Aussagen des Erzählers und ganz zum Schluss endet er mit einem Satz, der mir unheimlich gut gefallen hat. 
 "Denn trotz all ihrer Unzulänglichkeiten und ihrer Fehler, trotz all ihrer Schwächen, sind sie in ihrem Herzen gut und treu."(Seite 246)
Dieser Satz hat die Geschichte so schön beendet und man kann ihn auf vieles anwenden.
Fazit:
Ein magischer Handlungsort und tolle Charaktere machen diese Geschichte zu einem schönen Leseabenteuer für Klein und Groß. 




1 Kommentar :

  1. Früh übt sich wer ein guter Rezensent werden will ;)

    Das Cover sieht auch schon so toll aus und das Fazit des Buches gefällt mir!

    Liebste Grüße,
    Kasia

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LG Mone