Mittwoch, 7. Mai 2014

[Rezension] Roter Mond von Benjamin Percy

Puhh, es ist geschafft.

640 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7645-3123-2
19,99 Euro (D)


Inhalt:
 
Sie leben unter uns. Sie sehen aus wie wir. Doch sie werden behandelt wie Tiere. Die Lykaner 
bekommen die schlechtesten Jobs, leben in der untersten Gesellschaftsschicht und werden mit
Sanktionen klein gehalten. Dabei sind es auch Menschen, die einen Virus in sich tragen, der sie
in Wölfe verwandelt. 
Chase Williams verspricht seinen Wählern, sie vor Terror zu schützen und die Lykaner zu 
vernichten.
Die Lykaner wehren sich und der Tag rückt näher, wo es um alles geht.
Wer mal reinschnuppern möchte *klick*
Der Autor: 
"Benjamin Percy wuchs auf im tiefsten Oregon. Vor seinem Romandebüt
„Wölfe der Nacht“ schrieb er zwei hochgelobte Erzählbände. Er lehrt Creative Writing 
an der Iowa State University." (Quelle: penhaligon
Meine Meinung:
Nach einem fulminanten Start, der einen vor Spannung an den Fingernägeln kauen ließ und wirklich
nichts ausließ, was ein gutes Buch braucht, kam dann die Enttäuschung. Zwar hatte ich so meine
Lieblingsprotagnisten, wo ich drauf hingefiebert habe, dass sie wieder auftauchten, doch das Buch
wurde ab dem Auftreten von Chase Williams, von einer Länge nach der anderen geprägt.
Höhepunkte gab es nur noch selten. Was sehr schade war, denn der Anfang und auch der Plot 
haben mir erstmal ein "Wow" entlockt.
Die Protagonisten, es kommen zahlreiche vor und gerade am Anfang stellt man sich häufig die
Frage, wie er das alles unter einen Hut bringen will, bleiben teilweise sehr blass. Man kann sie sich
zwar Vorstellen, aber eine Bindung zu ihnen aufbauen, wird schwieriger. Aber Benjamin Percy hat
hier ein Händchen bewiesen, sie alle nach einander zusammen zu fügen. 

Der Schreibstil hat mir besonders am Anfang sehr gefallen. Spannungsmomente wurden gekonnt
aufgebaut und auch gehalten. Leider flachten diese dann im weiteren Verlauf ab und mussten Platz
machen für Beschreibungen die sehr ins Detail gehen und die ich nicht gebraucht hätte. Wo ich mir
wieder ein richtiges Highlight gewünscht hätte.

Am Ende wird es nochmals ein wenig temporeicher und spannender. 

Fazit:
Es hakte an der Umsetzung. Ein großer Start, danach leider nur noch solala.
Schade!
 
 
   

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LG Mone