Mittwoch, 7. Mai 2014

[Rezension] Tatsächlich 13 von Heike Abidi

Ein Jugendbuch, welches mich genauso begeistert hat, wie die anderen Bücher, die ich schon von Heike Abidi gelesen habe.

ab 11 Jahren
176 Seiten, broschiert
ISBN-13: 978-3-86430-025-7
9,99 Euro (D)


Heike Abidi ist mir durch andere Bücher schon bekannt und nun habe ich das erste Jugendbuch von ihr gelesen. PINK ist ein Label vom Oetinger Verlag und dort gibt es Bücher für Mädchen ab 11 Jahren. Sie erzählen Geschichten mitten aus dem Leben gegriffen und sind absolut PINK. So auch "Tatsächlich 13" von Heike Abidi.
Heike Abidi:
" Heike Abidi liebt Bücher, seit sie lesen kann. Schon mit acht träumte sie davon, selbst welche zu schreiben. Bevor 2012 ihr erster Unterhaltungsroman erschien, studierte sie Sprachwissenschaften und wurde freiberufliche Werbetexterin. Ihr erklärtes Ziel ist es, Ihre Leser – Erwachsene ebenso wie Kinder und Jugendliche – gut zu unterhalten. Mit Mann, Sohn und Hund lebt Heike Abidi in der Pfalz bei Kaiserslautern."  (Quelle: PINK UP YOUR LIFE
Inhalt:
Henriette wird bald 13 und wechselt vom Kind zum Teenager. Da man ja gut vorbereitet ins Teenie-Alter starten will, geht sie noch einigen Dingen nach, die sie beschäftigen. Immerhin möchte sie im späteren Wissenschaftsjournalistin werden. Auf ihrem Plan stehen, ein fester Freund, warum man sich Verliebt oder was es mit oberpeinlichen Eltern so auf sich hat. Sie eröffnet einen Blog unter einem falschen Namen, der schon bald sehr erfolgreich ist und während sie den Dingen auf den Grund geht, lässt sie auch kein noch so kleineres Fettnäpfchen aus. 
Meine Meinung:
Erstmal einen ganz großen Dank an den Verlag, der mich mit dem Buch sehr überrascht hat. Denn es flatterte eines Tages in meinen Briefkasten und ich hatte keine Ahnung davon gehabt. 
Ich mag die Bücher aus der PINK-Reihe sehr, auch wenn ich schon rund 20 Jahre älter bin als die Protagonisten in den Büchern. Bei "Tatsächlich 13" habe ich mich ab und an an meine eigene Pubertät erinnert. Den die ein oder andere Frage, beschäftigen Mädchen immer und Heike Abidi hat durch Henriette Antworten auf all die Fragen gegeben.
Henriette war wunderbar gezeichnet. Ihre Ideen haben mich zum schmunzeln und auch zum lachen gebracht, denn bei den Ideen waren die peinlichen Momente schon vorprogrammiert. Ich konnte mir dieses Mädel sehr gut vorstellen und ihre Blogeinträge bildeten ein Highlight in diesem Buch.
Ihre Eltern hingegen bleiben eher blass. Sie sind halt die Eltern, die man schon mal gerne aussen vor lässt, als Teenager. Was nicht heißt, sie seien nicht präsent. Henriettes Eltern sind präsent, die Mutter kocht "Ökoessen" und wichtige Entscheidungen werden vom Familienrat entschieden. Das ist nicht immer nach dem Geschmack der Kinder.
Aber Henriette hat eine wunderbare Ansprechpartnerin, mit der sie all die Sachen bequatschen kann, die man mit den Eltern nicht besprechen möchte. Eine, die es versteht, den Unmut von Henriette zu nehmen und ihr die Augen öffnet. Es ist die Oma und die kann man sich als Teenager nur wünschen. Sie war eine großartige Person und ein wundervoller Gegenpart zu ihren Eltern. Sie ist eine Oma und sie nimmt sich die Freiheiten, die halt nur eine Oma hat.
Herrlich locker, mit einem Augenzwinkern erzählt Heike Abidi die Geschichte und lässt dabei noch viele Informationen zu den dringendsten Fragen, die junge Mädchen haben, mit einfließen. Besser sie lässt Henriette zu Wort kommen. Henriette unterschlägt dabei nichts, sie ist absolut ehrlich und erzählt auch von den unangenehmen Fettnäpfchen, die sie so mitgenommen hat. 
Fazit:
Henriettes Weg zum Teenager. Witzig, locker und absolut empfehlenswert.

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