Dienstag, 8. Juli 2014

[Rezension] Tausend Morgen mit dir von Karen Kingsbury

288 Seiten, Taschenbuch
Nr. 816683
9,99 Euro
Inhalt:
 
Luke war noch ein Kind, als sein Vater die Familie verließ. Von seiner Wut getrieben, wird Luke einer der besten Bullenreiter. Bei jedem Turnier bekommt er die beste Punktzahl und nimmt es auch mit den härtesten Bullen auf.
Jessie, die beste Rodeoreiterin, hat auch ein Geheimnis. Was keiner ahnt ist, dass das hübsche Mädel an einer unheilbaren Krankheit leidet. Ihr bleibt nicht mehr lange, bis die Mukovizidose ihr den Atem nimmt. 
Zwischen den beiden jungen Menschen entflammt eine Liebe, die sie nicht für möglich gehalten hätten und die sie auch erst nicht so wollten.
 
Die Autorin:
 
"Karen Kingsbury studierte Journalismus und schrieb für verschiedene Zeitungen, unter anderem für die Los Angeles Times, bevor sie sich mit dem Bücherschreiben widmete. Inzwischen hat die Autorin mehr als 30 Bücher geschrieben, darunter viele Bestseller. Mit ihrem Mann Donald und sechs Kindern - drei davon sind adoptiert - lebt sie in Washington, USA." (Quelle: Gerth Medien)
 
Meine Meinung:
 
Mit "Tausend Morgen mit Dir" hat Karen Kingsbury ein Buch geschrieben, welches so voller tiefe Gefühlen steckt, dass mir da die Worte fehlen. Aus einer fiktiven Geschichte, denn es wird sehr unwahrscheinlich sein, dass ein Mensch mit Mukovizidose jemals Rodeoreiten wird, hat sie dem Leser doch das Gefühl gegeben, dass es sich um eine authentische Geschichte zweier jungen Menschen handelt, die die Liebe zu einander finden.
 
Die Geschichte konzentriert sich fast ausschließlich um Jessie und Luke. Nebensächlichkeiten haben hier keinen Platz und der Leser kann sich ganz auf die Beiden konzentrieren. Man kann so eine besondere Bindung zu den Protagonisten aufbauen und sich seine eigenen Vorstellungen ihnen machen.
 
Die Liebe zwischen ihnen wird mit wundervollen Worten beschrieben, so dass man die Tiefe  merkt. Durch ihre Liebe zu einander meistern die Beiden viele Probleme und ihre Liebe zeigt auch, dass sie stark genug ist, um etwas zu ändern. Sie ist voller Hoffnung und Zuversicht, auch wenn die Krankheit sich nicht wegzaubern lässt.
 
Das Ende ist wunderschön geschrieben und auch hier hat Karen Kingsbury die richtigen Worte gefunden und nochmals ein paar Situationen erschaffen, die mich erschaudern ließen. Die Tränen kullerten nur noch und ließen sich nicht mehr aufhalten.
 
Einzig der christliche Bezug kommt bei diesem Buch nicht so schön zur Geltung, wie ich es von anderen Büchern gewohnt bin. Man wird auf einmal mit dem Glauben konfrontiert, wo er vorher nicht zur Sprache kam. Es wirkte für mich ein wenig aufgesetzt und ich hätte mir hier ein dezenteres einfließen des Themas gewünscht.
 
Karen Kingsbury hat einen sehr einnehmenden Schreibstil. Mit viel Gefühl erzählt sie ihre Geschichte und zog mich in den Bann des Buches. Schon nach wenigen Seiten habe ich es nur ungern weggelegt. Ich musste einfach weiter lesen.
 
Fazit:
 
Ein Roman, der ganz großen Gefühle. Eine ganz besondere und sehr tiefe Liebesgeschichte. 
 
 
 
     
 

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LG Mone