Samstag, 26. Juli 2014

[Rezension] Weißer als Schnee von Marianne Grandia

368 Seiten, Paperback
978-3-86827-426-4
14,95 Euro (D)

 
Inhalt:

Seit 27 Jahren hatte Kathy keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Sie konnte und kann ihm nicht verzeihen, dass er sie und ihre Mutter von heute auf morgen verlassen hat. Und nun taucht er wieder auf und stellt ihr Leben auf den Kopf. 
Als er kurze Zeit später stirbt findet sie in seinem Nachlass eine Kassette und ungeöffnete Briefe, die an sie gerichtet sind. 
Der Inhalt ist schockierend für Kathy...

Meine Meinung:

"Weißer als Schnee" ist der Debütroman von Marianne Grandia und es ist eines der Bücher, die mich auch noch Tage nach dem ich es beendet habe, beschäftigt. Selten hat mich ein Buch so mitgerissen und emotional berührt, wie dieses.

Am Anfang dieser Geschichte ist Kathy von Wut und Hass geprägt. Sie hat ihren Vater aus ihrem Leben ausgeschlossen und es überrollt sie, als sie ihm wieder begegnet. Steven, ihr Vater, hätte sich so gerne noch mit ihr versöhnt, seine Beweggründe erläutert, ihr die Wahrheit erzählt, doch zu dem Zeitpunkt, ist es Kathy nicht möglich, ein Gespräch mit ihrem Vater zu führen. 
Erst durch die Briefe und Kassette und die Gespräche zu Menschen, die ihr uneingeschränkt Liebe und Verständnis gegenüber bringen, wird ihr Herz weicher und sie kann ihrem Vater doch noch Vergeben, auch wenn dieser schon gestorben ist. Sie schließt somit auch mit sich Frieden.

Es ist eines der leisen Bücher, ein sehr emotionales Buch und ein Buch in dem der Glaube an Gott eine große Rolle. Aus kleinen Gebeten, den Gesprächen zu Gott, schöpfen die Menschen in Kathys Umfeld Kraft, um ihr zu helfen.

Das Buch hat mich teilweise sehr berührt, dass mir die Tränen liefen. Die Wut und der Hass von Kathy sind spürbar, aber auch der Wandel, den sie durchläuft, ging mir unter die Haut.

Marianne Grandia hat ein außergewöhnliches Buch über den Weg durch die Trauer und Vergebung geschrieben. Durch die noch vorkommenden Personen, wirkt es sehr authentisch, denn ohne deren Hilfe, wäre das Ende nicht so gekommen, wie es ist.


Fazit:

Ein emotional aufwühlendes Buch, dass mich so schnell nicht mehr loslässt und das ich nur empfehlen kann. Der Glaube Gottes spielt in dem Buch eine zentrale Rolle, aber ohne diesen Glauben, hätte Vergebung nie statt gefunden. 






    

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LG Mone