Montag, 22. September 2014

[abgebrochen] If you leave- Niemals getrennt von Courtney Cole

KNAUR TB
432 Seiten, Taschenbuch
ISBN: 978-3-426-51528-0
8,99 Euro (D)

Klappentext:
"Seit dem Tod ihrer Eltern führt Madison das Familien­restaurant weiter, was all ihre Zeit beansprucht. Daher
spielen Männer für sie keine Rolle. Das ändert sich
schlagartig, als sie den faszinierenden Gabriel Vincent kennenlernt. Sie fühlt sich unwiderstehlich von dem
geheimnisvollen Mann angezogen, bei dessen bloßem Anblick ihre Knie weich werden. Doch genau wie sie
hat auch Gabriel eine schwere Zeit hinter sich. Wird
ihre gegenseitige Liebe die Schatten der Vergangenheit überwinden können? " (Klappentext: Droemer Knaur)

Meine Meinung oder eher, warum habe ich das Buch abgebrochen?
Normalerweise breche ich ein Buch nicht ab. Es ist sehr selten der Fall und meist habe ich auch ein ungutes Gefühl, ich könnte vielleicht doch noch etwas verpassen. Doch bei "If you leave- Niemals getrennt" war nach 200 Seiten mein Pensum an Genervtheit erreicht und ich konnte es beim besten Willen, nicht mehr beenden.
Schon der erste Band um Mila und Pax hat mir keine Begeisterungsausrufe entlockt, aber ich war irgendwie schon ein wenig neugierig, wie es jetzt mit Madison weitergeht. Man lernt sich schon im ersten Band kennen und weiß, dass sie keine einfache Kindheit hatte. Das Familienrestaurant führt sie, weil sie es muss und nicht unbedingt, weil es ihr Traum ist. Sie ist überzeugter Single und eigentlich möchte sie es auch bleiben. Wenn nicht der Traum von einem Mann auf einmal in ihr Leben geplatzt wäre: Gabriel. 
Doch auch Gabriel hat so seine Päckchen zu tragen. Und hier ist genau das, was ich als nervend empfand: die Autorin kommt nicht voran in ihrer Geschichte und dümpelt nur rum. Die Probleme werden bis ins kleinste Detail beschrieben und ganz ehrlich, Liebe kann zwar viel, aber bei den beiden Protagonisten, die so mit ihren Päckchen hadern, kann Liebe nicht das alleinige Allheilmittel sein.
Mir war es irgendwann zu viel des Guten.
Der Schreibstil ist wie im ersten Band, sehr schön und vielleicht auch einen Ticken besser. Doch im Großen und Ganzen, kann der dann nicht darüber hinweg retten, dass Emotionen und Protagonisten, die man irgendwie ins Herz schließen kann, fehlen. 
Das Ende war mir dann auch irgendwann egal gewesen, wenn ich jetzt raten müsste, gibt es ein Happy End. Ob mich das dann überzeugt hätte, bezweifle ich jetzt einfach. Aber das sind nur meine Vermutungen.
 

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