Dienstag, 23. September 2014

[Rezension] JUMP. Das Spiel von Eve Silver

FJB
416 Seiten, Klappenbroschur
ISBN 978-3-8414-2158-6
14,99 Euro (D)
 
Inhalt:
 
Mikki kommt bei einem Unfall ums Leben, doch ihr Leben geht weiter. Sie wacht in der Lobby auf und wird in ein Spiel gezogen, dass gefährlich und perfide ist. Sie muss mit anderen Jugendliche gegen Wesen kämpfen. Und sie darf nicht verlieren. Denn nur wenn sie im Spiel gewinnt, kann sie auf der Erde weiterleben.
 
 
Die Autorin:
 
"Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Ehemann und ihren Söhnen in Kanada, oft auch in den Welten, die sie erträumt. Alle in ihrer Familie lieben Videospiele. Eve Silver mag außerdem Kajakfahren und Sonnenschein, Hunde und Nachtisch und Bücher, Bücher, Bücher."
(Quelle: Fischer Verlage) 
 
Meine Meinung:
 
Angezogen von dem Klappentext und das geniale Cover, war ich froh, dieses Buch lesen zu dürfen. Es war auf ganzer Linie eine Überraschung und es gab nur wenig, was mich störte.
 
Schon der Anfang ist Spannung pur. Mir war Mikki direkt sehr vertraut gewesen, in deren Perspektive die Geschichte erzählt wird.
Der Unfall und wie es zu dem Unfall gekommen ist, werfen viele Fragen auf und die werden immer mehr. Fragen, die sich nicht nur Mikki stellt, sondern auch der Leser.
 
Luka, ihr Klassenkamerad war mir erst nicht so sympathisch, da war mir der reserviertere Jackson lieber gewesen. Dabei kann ich noch nicht mal so genau sagen warum, dass ist eine reine Bauchentscheidung.
 
Die Spannung die am Anfang aufgebaut wird, kommt durch die vielen offenen Fragen noch mehr zur Geltung. Die Fragen werden so nach und nach beantwortet, wobei Jackson da eine große Hilfe ist, auch, wenn es auf dem ersten Blick nicht zu ausschaut. Zwischendurch war es allerdings ein wenig eintönig, weil irgendwie kein voran kommen war, doch mit geschickt eingebauten Überraschungen, wurde das wieder gut gemacht.
 
Ich habe ein wenig länger gebraucht, um durch das Spiel durchzublicken. Die Vorstellung, man lebt auf der Erde sein Leben weiter und kann jeden Moment zu einer Mission gerufen werden, war gruselig und man hat immer im Hinterkopf, dass man gewinnen muss.
 
Bei den Missionen spürt man die lauernde Gefahr und die Autorin hat es sehr gut rübergebracht, dass ich mich als Leser immer etwas unwohl fühlte. 
 
Das Spiel lässt aber noch Platz für leichte Gefühle, die dem Buch auch gut gestanden haben. Es lockert alles ein wenig auf. 

Einzig und allein die manchmal fehlerhafte Satzstellung störte meinen Lesefluß ein wenig. Normalerweise bemängle ich so was nicht, aber wenn es schon eher herausstechend ist, dann bleibt mir da keine Wahl.
 
Fazit:
 
Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, die ich sehr gerne weiterverfolgen werde. 
 
 
 
 
 
 
    
 
 
 

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LG Mone