Freitag, 12. September 2014

[Rezension] Oasenzeiten von Lynn Austin

288 Seiten, gebunden
ISBN: 9783868274622
12,95 Euro (D)
 
Klappentext:
 
"Durststrecken und Dürreperioden kennt jeder Christ, auch die Bestsellerautorin Lynn Austin. Ihr Leben hat innerhalb kürzester Zeit eine andere Richtung eingeschlagen als die geplante.
 
Auf einer Reise durch Israel will sie innehalten und Gott neu begegnen. Dabei besucht sie viele biblische Stätten, beschäftigt sich intensiv mit der Bibel und macht erstaunliche Entdeckungen, die sie mit ihren Lesern in 12 Kapiteln teilt." (Quelle: Gerth)
 
Meine Meinung:
 
Lynn Austin beschreibt in "Oasenzeiten" ihre Reise durch Israel. Sie befindet sich gerade in einer Dürrezeit und in ihrem Leben läuft kaum etwas, wie sie sich es vorgestellt und geplant hat und hat das Gefühl, sich von Gott ein Stück entfernt zu haben.
 
Gerade am Anfang bringt sie dem Leser ihre Gefühle näher und verwendet passende Metaphern, um zu verdeutlichen, wie es ihr zu Beginn der Reise geht. Doch das schwenkt dann sehr schnell um und ihre Gedanken werden allgemeiner. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sie sich dem Leser ein wenig verschließt. 
 
Wenn man allerdings weiter in dem Buch liest, umso offener wird sie wieder und an manchen Stellen, so fand ich, ging sie auch hart mit sich selbst vor Gericht. 
 
"Oasenzeiten" ist ein ganz besonderer Reisebericht, über eine ganz besondere Reise. Manche Gedankengänge konnte ich nicht nachvollziehen, sie waren mir zu allgemein, doch die Landschaftsbeschreibungen und Emotionen, die der ein oder andere Ort in ihr auslösten, waren so schön formuliert. Das in Verbindung mit den ausgewählten Bibelstellen und den geschichtlichen Begebenheiten, waren ein Highlight des Buches. Lynn Austin hat mich zum Nachdenken und Reflektieren angeregt.
 
Die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen. Die Verschnörkelung an der oberen Ecke vom Cover findet man im Buch wieder. Die Kapitel fangen mit einem ausgewählten Psalm an und enden auch mit einem. Hinzu kommen noch ihre Reisegebete.
 
Der Verlag hat sich die Mühe gemacht und zu jedem Kapitel weiterführende Fragen sich ausgedacht, die mir allerdings teilweise ein wenig zu persönlich waren und ich sie so im Lesekreis nicht beantwortet hätte. Für mich alleine war es okay gewesen.
 
Das Buch ist ein Buch an dem ich gemerkt habe, dass man für´s Lesen Ruhe braucht. Wenn es in meinem Alltag wuseliger wurde, hatte ich keine Konzentration für das Buch und merkte, dass meine Gedanken abschweiften.
 
Fazit:
 
Ein ganz besonderer Reisebericht, der mir zwar an manchen Stellen garnicht gefallen hat, aber mich dennoch zum nachdenken angeregt hat.   
   

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LG Mone