Sonntag, 23. November 2014

[Rezension] Broken Lands von Kate Milford


ab 13 Jahren
486 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
978-3-7725-2773-9
19,90 € (D) 
Originaltitel: The Broken Lands





Inhalt:

Die Lage in New York ist nach dem Bürgerkrieg sehr angespannt. Chaotische Verhältnisse sind dabei sich auszudehnen. Doch es gibt eine Gefahr, die noch viel größer ist. Die "Unheimlichen" Walker und Bones verfügen über eine Kraft, die die Stadt in eine Hölle verwandeln könnte. Von den Hütern der Stadt fehlt jede Spur. In dieser Zeit lernen sich die junge Chinesin Jin, eine Feuerwerkskünstlerin und der Kartentrickspieler Sam kennen. Sie stellen sich den Dämonen, mit der Erfahrung der "Wanderer" und suchen die Hüter der Stadt, die Brooklyn und New York zusammenhalten. Wie wird die Zukunft für das zerbrochene Land aussehen? 

Erster Satz:

Meine Meinung:

Schon das Cover strahlt eine magische Anziehungskraft aus, die einem ein "Bitte lies mich!" zu raunt. Es zeigt das, was einem in dem Buch erwartet. Die Karten von Sam, ein Feuerwerk und die Hängebrücke, die Brooklyn und New York mal verbinden soll. Doch ich war am Anfang sehr skeptisch, denn den Verlag Freies Geistesleben kannte ich bis zu dem Buch nur von Bastelbüchern. Doch die Sekptsis hat sich schnell gelegt und die Begeisterung für das Buch wuchs mit jeder Seite.

Kate Milford lässt eine Fantasygeschichte aufleben, die in New York und Brooklyn 1877 spielt. Sie verbindet die Historie der Städte gekonnt mit ihrer Geschichte und lässt den Leser voll und ganz in die Geschichte abtauchen. 

Die beiden Protagonisten Jin und Sam haben es in dieser Zeit nicht leicht. Sie sind für sich selbst verantwortlich und müssen irgendwie über die Runden kommen. Mit dem Auftauchen der "Unheimlichen" kommt dann noch ein weiteres Problem auf sie zu, welches sie meistern müssen. Doch sie trotzen ihren Problemen und ihr Wille zu Überleben, die Hoffnung auf ein besseres Leben, sind immer spürbar. Und das hat mir die Beiden so sympathisch werden lassen. Sie waren nicht nur Akteure in der Geschichte, sondern ihnen wurde Leben eingehaucht.

Aber die Geschichte lebt nicht nur von Jin und Sam. Viele Nebencharaktere runden das Bild ab. Doch ich hatte nie das Gefühl gehabt, dass es zu überladen wirkt. Sie alle tragen ihren Teil zur Geschichte hinzu.

Die Settings sind genial beschrieben. Man fühlt sich in diese Zeit und in das New York hineinversetzt und erlebt die Geschichte als Zuschauer vom Straßenrand mit.

Der Schreibstil ist perfekt. Die Spannung ist immer spürbar auch wenn sie mal nicht an erster Stelle steht. Man merkt, wie es brodelt und sich das Unheil ausbreiten möchte. Am Anfang ist es ein eher ruhiges Buch, doch der Wendepunkt kommt sehr schnell und dann kann man es nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit:

Eine atemberaubende Geschichte, die perfekt historische Elemente mit Fantasyelementen verbindet.



Vielen Dank an BdB und den Verlag Freies Geistesleben für das Buch! 




 


 

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LG Mone