Sonntag, 16. November 2014

[Rezension] Gryphony 1: Im Bann des Greifen von Michael Peinkofer

ab 11 Jahren
224 Seiten, gebunden
978-3-473-36889-1
14,99 € (D)

 
Inhalt:
Melody wächst nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Granny auf. Eines Tages findet sie in einem Steinkreis ein anscheinend versteinertes Ei. Sie nimmt es mit nach Hause. Zu ihrer Überraschung schlüpft aus dem Ei ein sonderbares Wesen. Ein Greif: Halb Löwe, halb Adler und dieser kann in Gedanken mit ihr sprechen. Der Greif warnt sie vor einer dunklen Bedrohung. 

Der erste Satz:
"Im spärlichen Mondlicht, das durch die Wolken fiel, war der Ring der Steine für das menschliche Auge kaum zu erkennen."

Meine Meinung:
Ein Auftakt zu einer neuen Fantasyreihe für Kinder. Klingt spannend und das Buch war auch spannend. Aber es ist nicht "nur" ein Fantasybuch, sondern Michael Peinkofer hat noch Themen wie Ärger in der Schule, Freundschaft, Familie und auch Verlust in seine Geschichte einfließen lassen.

Das Cover, man sieht es leider nicht so schön auf dem Bild, glänzt golden und zeigt den Greifen und Melody. Man sieht so schön, dass die beiden eine ganz tiefe Bindung haben. Aber es ist nicht nur das Cover, welches heraussticht, denn auch innerhalb des Buches sind wunderschöne Illustrationen, die die Stimmung des Buches schön eingefangen haben und auch die Vignetten zum Anfang eines Kapitels haben uns sehr gut gefallen. Ausserdem gibt es eine Karte der Insel, wo sich die Geschichte abspielt.

Das Buch haben wir gemeinsam gelesen. Meine Kinder (7 und 9) und ich haben den Abend genutzt und uns ins Abenteuer gestürzt. Der Prolog ist unheimlich spannend und gibt einen Teil einer sehr alten Geschichte preis.

Melody ist ein Mädchen, die nicht viele Freunde hat. Sie lebt bei ihrer Granny im Stone Inn. Ihr bester Freund Roddy hält immer zu ihr, denn in der Schule gibt es immer häufiger Ärger mit einer Mitschülerin, weil Melody einfach anders ist. Für Melody sind andere Sachen wichtiger als Geld und alles zu bekommen, was man sich wünscht. 

Nach dem Prolog macht die Spannung eine Talfahrt. Wir lernten die einzelnen Personen und die Umgebung kennen. Man konnte sich alles so gut vorstellen. Meine Kinder waren schockiert, wie ein Mädchen nur so fies sein kann, wie Ashley. Als Melody den Ring bekommt, wird die Geschichte auch wieder spannender, denn man möchte unbedingt wissen, was es mit allem auf sich hat.

Das Ende ist einerseits sehr schön, viel Spannung und Action, dass man fast das Gefühl hat, die Ereignisse überschlagen sich, aber der Nebenstrang wird ein wenig zu schnell abgehandelt. Der Epilog, der den Cliffhanger bildet, macht nur noch Lust auf den nächsten Band.

Das Buch ist laut Verlagsseite ab 11 Jahre. Ich habe es mit meinen Kindern (7 und 9) zusammen gelesen und sie kamen ganz gut klar mit der Story. Ab und an hätte es für sie auch etwas spannender sein können.

Kindermeinungen:
Sohn (9): Das Cover finde ich ganz toll mit dem Gold. Es zeigt den Greifen, der ja schon richtig groß ist. So ein Tier kannte ich noch nicht. Die Geschichte war ganz spannend, aber manchmal war sie etwas langweilig, weil die dumme Ashley wieder unruhe rein gebracht hat. Aber dann wird sie richtig spannend und jetzt muss ich auf den zweiten Band noch warten. Den will ich auf jeden Fall noch lesen.

Tochter (7): Melody hat mir sehr leid getan, weil sie immer geärgert wird. Das fand ich nicht schön. Roddy war aber immer da. Der Greif war ja süß, als er noch so klein war und dann werden sie Freunde. Das hat mir gefallen. Am Ende war es total spannend und ich wollte nicht mehr aufhören mit zuhören, da hat Mama alles vorgelesen. Ich musste doch wissen, wie die Geschichte aufhört.

      

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LG Mone