Sonntag, 2. November 2014

[Rezension] Nördlich von Nirgendwo von Liz Kessler

KJB
ab 10 Jahren
288 Seiten, gebunden
978-3-596-85612-1
12,99 Euro (D)
Inhalt:
 
Frühlingsferien und ganz viel Zeit um mit den Freundinnen zu chillen und einfach nur das Leben zu genießen. Mia freut sich riesig auf die Ferien. Ein Anruf der Großmutter machen ihre Pläne allerdings zu nichte. Ihr Großvater ist spurlos verschwunden und nun muss sie die Ferien in Porthaven verbringen, ein kleines Fischerdorf am Ende der Welt. Wie langweilig?
Aber dann kommt doch alles ganz anders. Mia findet neue Freunde und die sind ihr auf eine ganz wundersamen Art sehr vertraut. Und dann entdeckt Mia ein gut gehütetes Familiengeheimnis...
 
Die Autorin:
 
"Liz Kessler träumte davon, Schriftstellerin zu werden, seit sie im Alter von neun Jahren ihr erstes Gedicht veröffentlichte. Nach einigen Jahren als Lehrerin und Journalistin machte sie diesen Traum wahr. Ihre Kinderbücher über das Meermädchen ›Emily‹ und die Feenfreundin ›Philippa‹ wurden zu internationalen Bestsellern."
(Quelle: S. Fischer Verlage)
 
Der erste Satz:
 
"Ich muss das Ganze aufschreiben." (Seite 7) 
 
Meine Meinung:
 
Es ist eines dieser Bücher, die durch ein wunderschönes Cover, welches schon von sich eine Geschichte erzählt, aufmerksam macht und wo zwischen den Buchdeckeln eine Geschichte wartet, die einfach nur klasse ist. Mia nimmt ihre Leser an die Hand und erzählt eine Geschichte, die unglaublich ist. In der es um ein Geheimnis geht, dass erst ganz leicht spürbar ist, sich immer mehr aufbaut, um dann gelüftet zu werden. Man taucht vollkommen in dieses Buch ab und ich bin so froh, es gelesen zu haben.
 
Mia ist mit ihren 13 Jahren so auf der Schwelle in die Pubertät. Die Ferien sind das Größte für sie, hat sie doch vor, diese gemeinsam mit ihren besten Freundinnen zu verbringen. Da kommt es nicht gut, dass sie diese nun in dem kleinen Fischerdorf Porthaven verbringen muss. Und einerseits möchte sie sich dagegen auflehnen, doch sie besinnt sich anders, ist doch ihr Großvater verschwunden. Und an dem hängt sie sehr. 
 
Man spürt von Anfang an, dass viel mehr hinter dem verschwinden des Großvaters steckt und ab und zu ist die Geschichte auch sehr verwirrend, weil das Geheimnis nicht direkt gelüftet werden möchte. Das machte das Buch auch so unheimlich spannend. Man möchte es endlich wissen, macht sich Gedanken darüber, aber so richtig zu fassen bekommt man es nicht. Es gibt sich selbst Stück für Stück preis.
Mit Mia begibt man sich dann auf ein Abenteuer, dass den Leser nicht nur einmal die Luft anhalten lässt, weil es einfach spannend ist.
 
Der Zusammenhalt in der Familie ist sehr groß. Mia möchte zwar rebellieren, aber sie ist für ihr Alter dann doch vernünftig und macht dies dann lieber still in Gedanken, die sie mit ihren Lesern teilt. Mias Großmutter ist zu Anfang sehr reserviert, taut aber mit der Geschichte auf. Sie kann ihre Gefühle nicht so zeigen, bis es an einem Punkt aus ihr ausbricht. Da hatte ich schon die ein oder andere Träne im Auge gehabt.
 
Liz Kessler weiß wie sie ihre Leser in ein Leseabenteuer entführt. Mit viel Herz und Wärme schreibt sie über Familie und Freundschaft. Sie packt ihre Geschichte in einen wunderschön beschriebenen Ort und lässt einen als Leser das Meer schmecken, wenn man am Strand spazieren geht. Der Schreibstil ist einfach gehalten und die Geschichte ist perfekt für junge Leser ab 10 oder auch für Kinderbuchverrückte ältere Leser. 
 
Fazit:
 
Eine gefühlvolle, mysteriöse und spannende Geschichte über Familie und Freundschaft.
 
   
 
 

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LG Mone