Mittwoch, 14. Januar 2015

[Rezension] Der Hexenschöffe von Petra Schier (Hörbuch)

Hörbuch
gelesen von Sabine Swoboda und Thomas Dutschke
ungekürzte Lesung
2 Daisy-MP3-CDs
Laufzeit: 15 Stunden, 3 Minuten
 9783836807685
19,95 Euro (D)

 


Inhalt:

Es sind die dunklen Seiten unserer Geschichte. 1636 hat der Hexenwahn Deutschland in seinen eisernen Griff. Überall sieht man die Scheiterhaufen brennen. 
In Rheinbach sollen sie bald auch wieder brennen, obwohl es noch nicht so lange her ist, dass sie erloschen sind. Eine Zeit, an die niemand gerne zurück denkt. Hermann Löher hat Angst um seine Familie. Seine Kunigunde gehört zur "versengten Art". Er selbst glaubt nicht an Hexerei und das ist für ihn gefährlich.

Meine Meinung:

Nachdem ich das Buch schon verschlungen habe, habe ich nun auch noch das Hörbuch gehört. Die ungekürzte Fassung ist gelesen worden von Sabine Swoboda, die ich schon von einigen anderen Hörbüchern kenne und sie sehr mag und Tobias Dutschke. 

Petra Schier hat mit diesem Buch sich von ihren bisherigen Büchern abgehoben. Man erkennt sie zwar an ihrem Schreibstil wieder, aber während ihre anderen historischen Romane fiktive Protagonisten und Erzählungen sind, erzählt sie nun die wahre Geschichte von Hermann Löher. Und sie erzählt sie wirklich und gibt nicht nur einen Abriss und eine Zusammenfassung wichtiger Quellen.

Das Thema Hexenverfolgung und Hexenverbrennung ist ein dunkles Kapitel der Geschichte und wird sehr gerne in historischen Romanen eingebaut. Man muss sich für dieses Thema interessieren, denn vieles was darüber berichtet wird, ist nichts für schwache Nerven. Petra Schier lässt sie nicht aus, die Befragungen und mit welch zweifelhaften Mitteln gearbeitet wurde. Aber sie beweist ein sehr gutes Händchen, diese zu erzählen und gibt nur das Nötigste weiter. Man merkt als Leser direkt, wie die Opfer manipuliert wurden und wie mit, in diesem Fall war es Dr. Jan Mölden, spielte. Einen Menschen, dem ich nicht gerne begegnet wäre, denn ihm ging es um Geld, wie so oft.

Die Sprecher:

Sabine Swoboda und Tobias Dutschke haben dieses Hörbuch perfekt umgesetzt. Sie lassen die Protagonisten lebendig werden und haben dieses Hörbuch zu einem wahren Hörerlebnis gemacht. Trotz des Themas.

Ich mag die Stimme von Sabine Swoboda sehr und habe sie schon öfters gehört. Sie weiß ihre Stimme perfekt einzusetzen und transportiert mit dieser all die Emotionen, die in dem Buch vorkommen. 

Tobias Dutschke war mein Debüt gewesen. Doch auch er hat mich mit seiner Stimme an das Buch gefesselt. Er hat eine angenehme Stimme und liest das Buch klar und deutlich vor.

Fazit:
 
Obwohl ich den Inhalt des Buches schon kannte, war ich gefesselt von dem Hörbuch.

  




   

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LG Mone