Samstag, 24. Januar 2015

[Rezension] Der Wald der träumenden Geschichten von Malcolm McNeill

FISCHER KJB
ab 10 Jahren
544 Seiten, Hardcover
Originaltitel: The Beginning Woods
ISBN 978-3-596-85670-1
16,99 Euro (D)



Inhalt:

Max wächst in einem Kinderheim auf und durch sein Aussehen verschreckt er Paare, die auf der Suche nach einem Kind sind. Doch dann kommt ein Paar und die wollen ihn. Kein anderes Baby, sie wollen Max. Es ist Liebe auf den ersten Blick und all die Liebe zeigen sie ihm. Doch Max kann diese Liebe nicht zulassen. Er möchte wissen, woher er kommt, wer er ist und wer seine wahren Eltern sind? 
Und die Antworten auf all diese Fragen sollen im Wald des Anfangs sein. Max begibt sich dorthin und ein großes Abenteuer beginnt...

Meine Meinung:

Es ist eine wunderbare Geschichte, die sich zwischen den Buchdeckeln befindet. Das Cover zieht einen schon magisch an und wenn man dann anfängt zu lesen, dann merkt man, wie man langsam entführt wird und irgendwann in Dem Wald landet, wo alles seinen Anfang hat. Wo die Geschichten geschrieben werden, die in Der Welt zum träumen verführen. 

In Der neuen Welt gibt es zu beginn der Geschichte nur ein Thema: Das Verschwinden. Auf einmal fing es an und Menschen verschwanden einfach so. Keiner weiß, wohin sie verschwinden, sie sind einfach weg.

Um Max dreht sich die Geschichte und er macht es einen nicht leicht, ihn zu mögen. Schon als Baby sieht er aus wie ein Kobold, hat nichts liebenswertes an sich. Trotzdem adoptieren die Mulgans ihn und lieben ihn überalles. Doch das lässt Max nicht zu. Er möchte nur seine immerwährenden Eltern finden und verkriecht sich hinter Büchern. Er träumt sich seine Geschichte, wie seine immerwährenden Eltern verschwunden sein könnten. Und je mehr er in seine Gedankenwelt abgleitet, um so mehr zeigt er seinen Adoptiveltern die kalte Schulter. Sein Verhalten, seine Art machen ihn nicht gerade zu einem Protagonisten, dem man Mitgefühl entgegenbringt.

Das Buch ist in 3 Teile gegliedert:
  1. Das Verschwinden
  2. Der Wald des Anfangs
  3. Der Drachenjäger
Im ersten Drittel des Buches wird die Zeit in der neuen Welt beschrieben. Es dreht sich alles um das Verschwinden und somit dreht sich auch alles ein wenig im Kreis. Doch dann kommt der Wendepunkt und man befindet sich mitten im Wald des Anfangs und erlebt ein phantastisches und magisches Abenteuer. Es wimmelt von dunklen Gestalten, von Riesen, Drachen, Hexen und Geistern. Es ist eine Art Märchen, aber um einiges komplexer. 

Es ist ein Buch voller Sprachgewalt. Hier wurde mit den Wörtern Bilder gemalt. Es ist ein dunkles Buch, ein Buch welches an manchen Stellen schon sehr detallierte Beschreibungen anführt, die ich vielleicht nicht so gebraucht hätte, aber es hat auch viele leise Töne, die trotzdem intensiv sind. Es philosophiert über den Sinn des Lebens, über das Wo komme ich her, Wer bin ich. Das kann unter Umständen sehr verwirrend sein und man muss schon genau lesen, um den Faden nicht zu verlieren.

Mir persönlich hat die Geschichte gefallen, dass Ende lässt mich allerdings mit einer leichten Verwirrung zurück. Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren empfohlen, aber Kinder mit 10/11 Jahren wird es zu anspruchsvoll sein. Sie sollten wirklich schon einiges älter sein.

Fazit:

Ein Fantasyroman, der intensiv, wortgewaltig und anspruchsvoll ist. Eher für ältere Kids geeignet. 


1 Kommentar :

  1. Hi there, just wanted to drop by and say thanks for the review and the vote :) If you've got any questions about the book just stick them up on the Facebook page, and I'd be happy to answer them.

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LG Mone