Freitag, 2. Januar 2015

[Rezension] Jamies Quest. Aufgabe gesucht von Dominic und Cornelia Franke

ab 14 Jahren
ca. 370 Seiten, illustriert
9783000469350 (Taschenbuch)
13,99 Euro (D)
Preis eBook: 2,99 Euro (D) 

 

Klappentext:

"Von Merlin gesandt, erblüht unser Land durch des Wanderers helfende Hand.
Jamie kann nicht glauben, dass gerade er ein sagenumwobener Wanderer sein soll. Eigentlich wollte er nur sein neues Computerspiel starten, als er sich plötzlich in Brior wiederfindet. Von monströsen Spinnen verfolgt, fordert sein Abenteuer all seinen Mut, doch lauert auf Jamie ein weitaus größerer Feind …"
 
Meine Meinung:

Vor einiger Zeit bekam ich eine Anfrage, ob ich nicht Lust hätte "Jamies Quest" zu lesen und zu rezensieren. Ich habe mir das Buch dann erstmal angeschaut und weil der Plot als auch die positiven Rezensionen mich überzeugt hatten, sagte ich zu.

Leider hab ich jetzt doch ein wenig länger gebraucht mit meiner Rezension, weil ich auch etwas länger gebraucht hatte, in das Buch einzusteigen. Mir persönlich fiel der Anfang unglaublich schwer und ich konnte mich kaum auf das Geschriebene einlassen. Also habe ich das Buch nochmals auf Seite gelegt und jetzt dann einen neuen Versuch gewagt.

Und dann ging es beim zweiten Versuch schon fast Schlag auf Schlag. Nach rund 80 Seiten habe einem unheimlichen spannenden Abenteuer beigewohnt. Gespickt wurde das Abenteuer mit kleinen schwarz-weiß Illustrationen die Wesen der Geschichte zeigten, auf die man so stößt. Ich kann noch nicht einmal sagen, warum es mich ab da gepackt hat, aber ich war in Brior angekommen und mein persönliches Kopfkino ist angelaufen.

Jamie ist ein Junge, der für mich Anfangs so ein richtiger Nerd war. Ein Gamer und nur wenige soziale Kontakte und genau er landet auf einmal in seinem neuen Computerspiel. Er ist nun der Wanderer und dabei hat er noch nicht mal das Zeug ein guter Held zu sein. Oft ist er unbedacht und übereilt. Das bringt nicht nur ihn in Gefahr, sondern auch seinen Freund Hannes, der ihm in der neuen Welt zur Seite steht. Und das immer. Erst nur darauf bedacht, den Wanderer alles zu zeigen und vielleicht auch zu beschützen, stolz darauf, dass er der erste ist, der den Wanderer geschichtet hat. Doch die Freundschaft entwickelt sich langsam, was ich sehr schön fand.

Die Welt Brior wurde mit viel Liebe erschaffen und das spürt man auch beim Lesen. Sie ist bunt, es tummeln sich fantastische Wesen dort und es lauern viele Gefahren. In einem Moment wurde man von riesigen Spinnen gejagt und im nächsten Moment ist man wieder in Gefühlsangelegenheiten unterwegs. Diese Spinnen, im Buch heißen sie Tanteln, haben mir den ein oder anderen Schauer über den Rücken gejagt.

Die Autoren haben wirklich ein Händchen bewiesen, als sie diese Welt erschaffen und sie dann mit Wesen und Personen ausgestattet haben. Es passte einfach alles perfekt zusammen und ergab ein rundes Bild.

Der Schreibstil ist einfach nur toll. Spannung ist reichlich vorhanden und was ich auch sehr schön fand ist, dass die Namen nicht ganz so in Richtung Zungenbrecher gingen. Oft stört mich genau das an einem Fantasyroman, dass die Namen unaussprechlich sind. Die Personen kann man sich vorstellen und durch ihre verschiedenen Charakterzüge, geben sie der Geschichte Leben.

Fazit:

Ein Fantasyabenteuer welches sich lohnt, gelesen zu werden. Auch wenn ich am Anfang meine Probleme hatte, bin ich nun am Ende restlos begeistert. Nun heißt es, auf den zweiten Teil zu warten.

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LG Mone