Donnerstag, 8. Januar 2015

[Rezension] Phoenix. Unsere Rache wird euch treffen von Matthias Jösch





eBook
ca. 557 Seiten
978-3-95520-678-9
6,99 Euro (D), ePub und mobi



Klappentext:


In Feuer, Schutt und Asche ist das dritte Reich untergegangen - doch noch immer träumen Fanatiker davon, es in blutigem Glanz auferstehen zu lassen. Eine junge Mossad-Agentin findet Hinweise auf eine schier unglaubliche Verschwörung und beginnt zu ermitteln. Von all dem ahnt der Mathematikdozent und BND-Mitarbeiter Adrian von Zollern nichts, als er in einem holländischen Antiquariat eine harmlos aussehende Kiste mit alten deutschen Schallplatten entdeckt. Doch schon kurze Zeit später muss er um sein Leben kämpfen - und gegen eine mächtige Organisation, die vor nichts zurückschreckt, um die Welt zu unterwerfen.
Gnadenlos spannend, schnell getaktet, eiskalt erzählt: ein internationaler Thriller, der Ihnen den Schlaf rauben wird!



Meine Meinung:

Endlich ist er zurück, Adrian von Zollern, der Mathematiker und Ermittler aus dem ersten Band von Matthias Jösch "Mammon. Für deine Sünden sollst Du büßen". Mit an seiner Seite auch Sebastian und Violetta Krix.

"Unsere Väter haben die Mission vor siebzig Jahren nicht vollendet. Zu viele sind davongekommen. Sie bilden die neue Vorhut. Sähen sie Verunsicherung, treiben sie den Stachel der Angst tief ins Fleisch des Feindes." (Seite 104)

Phoenix ist wieder eine sehr interessante Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Diesmal ist die Nazizeit ein großes Thema. Durch Tagebucheinträge reist man in die Wirren des zweiten Weltkrieges. Diese sind in kursiver Schrift gehalten und heben sich somit noch ein wenig mehr ab.

Ein harter Kern Nazis hat sich bis in die heutige Zeit gehalten. Sie halten am dritten Reich fest und wollen dieses mit aller Macht durchsetzen. Ein wahres Horrorszenario welches von Matthias Jösch wieder einmal sehr gut umgesetzt wurde.

Mit einer großen Portion Spannung, die sich schon auf den ersten Seiten aufbaut, verfolgt man als Leser die Geschichte. Sie ist fesselnd geschrieben, auch wenn sie ab und an sehr blutig ist. Für schwache Nerven ist dies sicher nichts.
Man hat von Anfang an große Fragezeichen im Kopf. Wer ist S? Was hat es mit der Kiste auf sich? 

Es tauchen viele Personen aus Mammon wieder auf, aber man muss ihn nicht unbedingt vorher lesen. Doch empfehle ich den Genuss von Mammon im Vorfeld, denn Matthias Jöschs Debütroman ist schon ein Leseerlebnis, welches man sich nicht entgehen lassen sollte.

Die Protagonisten sind in aller Tiefe beschrieben. Sie wirken nicht blass und nebelig. Die Bösen sind in dem Buch böse, sie werden so dargestellt und es gruselt einen.

Das Buch lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Man kann es einfach nicht zwischendurch mal Ruhen lassen, sondern man muss sich dem Sog geschlagen geben. Matthias Jösch hat es wieder einmal geschafft, dass ich die Welt um mich herum vergessen habe. Mit seinem ausgedachten Horrorszenario jagte er mir nicht nur einen Schauer über den Rücken. Denn denkbar ist dies in gewisser Weise schon.
  
Fazit:

Ein Thriller der Extraklasse.  

  

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LG Mone