Mittwoch, 18. März 2015

[Rezension] Bird Box. Schließe deine Augen von Josh Malerman

320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Originaltitel: Bird Box
 ISBN: 978-3-7645-3121-8
19,99 Euro (D)
 
 
 


Nach dem es auf der Kleinen Bücherinsel viele neue Kinderbücher gab, ist jetzt endlich noch einmal Zeit, ein richtig guten Thriller vorzustellen. Vor ein paar Tage bekam ich "Bird Box" und auch wenn die Spannung eher unterschwellig angelegt ist, hatte ich zeitweise ein ungutes Gefühl beim Lesen.

Inhalt/ Klappentext:

Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet … (penhaligon)

Meine Meinung:

Bird Box hat mir Angst gemacht. Die Vorstellung, was passieren könnte, wenn man draußen die Augen öffnet, ist gruselig. Als Leser weiß man nicht, was einen da erwartet. Die Gefahr ist spürbar, aber nicht fassbar. Man weiß nicht, mit was man es zu tun hat, außer, dass dies in der Lage ist, Menschen in den Wahnsinn zu treiben.

Die Geschichte wird von Malorie erzählt. Sie erzählt von ihrer Vergangenheit, als die Menschen angefangen haben, sich und andere in ihrer Umgebung zu töten, bis zu ihrem Einzug in das Haus.
Auf der anderen Seite steht die Gegenwart, wo sie mit zwei Kindern flüchtet. Nach 4 Jahren verlässt sie das sichere Haus und begibt sich auf die Suche.

Für Malorie und die Hausbewohner bekommt man im Verlauf der Geschichte einen ausreichendes Bild. Es geht nicht so in die Tiefe, aber man bekommt ein Gespür für sie. Manche sind reservierter, andere überspielen ihre Ängste, andere zeigen sie offen. Es gibt die sympathischen Personen, aber auch welche, die unsympathisch sind und wo man ein ungutes Gefühl hat, wenn sie den Raum betreten.

Die Spannung ist wie oben schon geschrieben, sehr verhalten. Es sind die offenen Fragen, die einen an das Buch fesseln und der Horror, der unterschwellig brodelt. Was passiert, wenn man seine Augen draußen öffnet? Was ist da draußen, dass es schafft die Menschen zu solch Taten zu manipulieren? Wie hält man es aus, nie wieder Tageslicht zu erleben? Wie weit erträgt man es, ein Leben in Angst und Schrecken zu leben? All das hinterließ bei mir ein sehr ungutes Gefühl und ich konnte nicht anders, als immer weiter zu lesen. 

Mit dem Ende bin ich nicht so glücklich. Mir bleiben einfach zu viele Fragen offen, auf die ich gerne eine Antwort gehabt hätte. Irgendwie fehlte mir ein wenig was.

Fazit:

Ein Thriller mit Horrorelementen. Durch die distanzierte und kühle Schreibweise stellte sich bei mir die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl beim Lesen ein, was nicht wirklich verschwinden wollte.  


 

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LG Mone