Freitag, 27. März 2015

[Rezension] Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb von Tanya Stewner


Fischer KJB
ab 12 Jahren
320 Seiten, Hardcover
978-3-596-85426-4
14,99 Euro (D)



Inhalt:

Die junge Juli schlägt sich mit Gedanken rum, die so manch junge Mädchen haben. Sie findet sich nicht hübsch genug, sie ist viel zu schlau und hat eigentlich das Zeug zu einem richtige Nerd.
Auf einer kleinen Lichtung im Wald hat Juli ihren Platz zum nachdenken gefunden. Als sie eines Tages wieder dahin flüchtet ist sie aber nicht alleine. Auf der Lichtung trifft sie auf einen so hübschen Jungen, der aus einem Traum kommen könnte. Und dieser Junge findet Juli genauso hübsch. Liebe auf den ersten Blick, die besonders Juli verändert. Doch irgendwas ist anders und es scheint so, als sollen die Beiden nicht zusammen sein.

Meine Meinung:

Es ist eines dieser Bücher, die schon vom aussehen her eine gewisse Magie ausstrahlen. Normalerweise bin ich nicht so die Liebesroman Leserin, aber dieses Buch zog mich magisch an.

Auf den ersten Seiten lernt man Juli kennen. Sie macht sich viele Gedanken. Um ihre Eltern, ihr Aussehen, ihre Schlauheit, wie man die Welt verbessern kann. Sie möchte es jedem Recht machen und besonders bei ihrem Vater stößt sie da oft auf eine große Mauer. Einzig ihre beste Freundin gibt ihr einen gewissen Halt und sie ist wirklich eine sehr gute Freundin. Immer einen Ratschlag parat, immer für Juli da und sie weiß genau, was Juli denkt.

Als Juli auf Anjano trifft beginnt das Buch einen ganz besonderen Zauber auszustrahlen. Die Liebesgeschichte ist einfach zauberhaft. Es ist Liebe auf den ersten Blick, sie steckt voller Gefühle, die schon fast greifbar sind. Anjano nimmt Julie so wahr, wie sie ist. Er liebt sie und findet sie perfekt. Er gibt ihr das Gefühl, wertvoll zu sein, was Juli von ihren Eltern nicht unbedingt bekommt. 

Anjano ist so ganz anders, als die Jungs und generell die Menschen die Juli kennt. Er kleidet sich anders, er spricht anders. Es scheint, als würde er von einem anderen Planeten kommen.  Er verändert Juli positiv.

Die Visionen der Zukunft, wie Tanya Stewner sie in die Geschichte einfließen lässt, fand ich mal wirklich gut. Aber das müsst ihr selbst lesen, denn sonst verrate ich zu viel. Es passt allerdings alles perfekt zusammen.  

Der Schreibstil ist sehr schön. Das Buch lässt sich locker lesen und ist geradezu perfekt für Zwischendurch und ein wenig die Zeit vergessen lassen. Das Buch wird für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen und rein vom Lesen her, finde ich es passend. An manchen Stellen empfand ich das Alter allerdings als zu niedrig angesetzt, denn die Gefühle die dort auftauchen, sind schon sehr intensiv beschrieben und gehen tief.

Fazit:

Ein zauberhaftes Jugendbuch über Freundschaft, Liebe und Zukunft.  

  

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LG Mone