Samstag, 18. April 2015

[Blogtour] Das Mädchen, das rückwärts ging- Tag 3




Guten Morgen und herzlich Willkommen zu unserer Blogtour!

Am ersten Tag habt ihr auf Manjas Buchregal das Buch ein wenig kennenlernen können und gestern ging es bei Babs Mein Leben um Ortschaften, die in dem Buch vorkommen. Morgen geht es dann bei Lines Bücherwelt um "Kindesentführung".

Ich habe mich etwas mit dem Thema "Sensibilisierung der Kinder" beschäftigt und ich habe lange darüber gegrübelt, was ich überhaupt schreiben soll. Es ist ein Thema, dass ganze Bücher füllt und ziemlich breitgefächert wird.

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Was bedeutet "Sensibilisierung"?

Sensibilisierung kommt vom lateinischen "sensus" und bedeutet "Empfindung". Das Wort kommt in vielen Sparten vor. In der Medizin, Fotografie und auch in der Didaktik. In der Didaktik bedeutet es die Bewusstmachung einer Sache, Problems oder auch Begriffs. Sprich: Ein Thema soll ins Bewusstsein der Menschen verankert werden.

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Kinder sollen sich frei entfalten können und ohne Angst ihren eigenen Weg gehen können. Uns Eltern ist es dabei nicht immer so wohl und wenn man all die Schlagzeilen sieht, wächst unser Unwohlsein immer weiter. Der Alptraum vieler Eltern: ein Fremder, der das Kind anspricht und mitnimmt, manifestiert sich. Am liebsten würde man sie vor allem beschützen und sie in Watte einpacken. Bloß nicht aus den Augen lassen, kontrollieren und immer mit dabei sein.

Aber um ihnen Freiheiten zu ermöglichen, muss man die Kinder loslassen. Deswegen ist es wichtig, dass man die Kinder stark macht. Ein Selbstbehauptungskurs kann hierbei hilfreich sein und wird schon von vielen Schulen angeboten. Doch das ist nicht alles. In Kindergarten, Schule und vor allem zu Hause sollte man immer mal darüber sprechen, dass nicht alle Menschen nett sind und wie man sich verhält, wenn man von einer fremden Person angesprochen wird und sich dabei unwohl fühlt. Hierbei kann ein Buch ein gutes Mittel sein, dass Thema an zuschneiden. 

Wenn die Kinder flügge werden, sollte man mit ihnen Absprachen treffen. Orte wo sie sich aufhalten, sollten bekannt sein, genauso, wie Wege die sie gehen. Es sollte eine Uhrzeit ausgemacht werden, wenn sie wieder nach Hause kommen sollen. Das ist für Kinder schwer, denn man verspielt oft die Zeit und schaut nicht immer auf die Uhr.    

Starke Kinder wissen genau was sie wollen und was ihnen gut tut. Sie strahlen Selbstsicherheit aus. "Nein" sagen muss gelernt werden und ein "Nein" sollte akzeptiert werden, ohne das sich das Kind dabei schlecht fühlt. Es darf "Nein" sagen. 

Was sollten Kinder machen, wenn sie von Fremden angesprochen werden?

- mit lauter Stimme sprechen. Die Stimme ist ein sehr wichtiges Instrument um auf sich 
aufmerksam zu machen.

-sich Hilfe holen, eine andere Person ansprechen oder in einen Laden gehen.

-zu Hause erzählen, was passiert ist.

Doch auch wir Erwachsene müssen sensibilisiert werden. Den Kindern vertrauen entgegenbringen, sie Dinge die sie können, selbst machen lassen. Das stärkt ihr Selbstbewußtsein. Und hier ist es ein sehr schmaler Grad, das richtige Maß zu finden und ein Kind nicht zu überfordern.
Wir sollten immer ein offenes Ohr für die Probleme unserer Kinder haben und sie ernst nehmen. 
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Auch bei dieser Blogtour gibt es etwas zu gewinnen. Ihr habt die Chance 1 von 5 Printexemplare des Buches "Das Mädchen, das rückwärts ging" zu gewinnen.

Beantwortet einfach die folgende Frage:

Welche Tipps habt ihr, um Kinder stark zu machen?

Ausgelost wird unter allen teilnehmenden Bewerber.

Teilnahmebedingungen:
  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnversand übermittelt wird.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland - Österreich - Schweiz
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Und hier noch die Haltestellen der Blogtour:







Kommentare :

  1. Huhu,
    Ein schöner Beitrag :)
    Man sollte Kinder, Kinder sein lassen.
    Man muss ihnen Vetrauen entgegenbringen, sie nicht zu sehr betüddeln.
    Und sie müssen ihre eigenen Erfahrungen in der Welt machen, denn das stärkt sie und sie wachsen daran.
    Lg Susi Aly

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  2. Hallo und guten Tag,

    wichtig finde ich, dass man seinen Kindern immer zeigt, dass man sie lieb hat und das man für sie da ist, egal was passiert....

    Und das man auch zur rechten Zeit los lassen kann und das sie ihre eigenen Erfahrungen im Guten, wie im Schlechten machen können...

    LG..Karin..

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  3. Ich denke ein Verteidigungssport oder eine Kampfsportart zu erlernen ist hilfreich.

    Letztendlich müssen Kinder selbst abschätzen ob in einem Fremden Gefahr ist oder ob dieser nur nach einem Weg fragen will..

    lG
    Meteorit

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  4. Ich denke, man muss mit Kindern ganz offen über mögliche Gefahren sprechen und ihnen vermitteln, wie sie reagieren sollen, wenn sie z.B von Fremden angespochen werden.
    Lg
    Curin (Man findet mich bei Lovelybooks.de

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  5. Man sollte ihnen zeigen, dass sie immer jemanden haben, mit den sie sprechen können, egal wer es ist. Immer ein offenes Wort haben. Außerdem natürlich über mögliche Gefahren sprechen, wenn einem z. B. Fremde ansprechen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Hallöchen.

    Also ich würde Kinder eben nicht nur durch Aufklärung stärken, sondern sie vielleicht auch durch einen Selbstverteidigungskurs stärken, weil das Kind dann sicherer ist, wie es sich im Notfall auch selber wehren kann.

    Alles Liebe,
    Katja

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  7. Huhu!

    Ich finde es wichtig, Kinder nicht zu verängstigen und in jedem Fremden gleich einen potentiellen Verbrecher zu sehen.
    Es gibt tolle Bilderbücher zum Thema, wichtig ist, dass Kindern erlaubt wird, eine eigene Meinung zu haben und diese auch zu äußern und zu vertreten - auch wenn sie von der der Erwachsenen abweicht.
    Meine Tochter ist zum Glück schon groß, aber ich habe oft mit ihr über *gute* und *schlechte* Gefühle/Geheimnisse gesprochen. Das war mir wichtig, dass sie da den Unterschied erkennt.

    Vielen Dank für deinen schönen Beitrag zum Thema und Buch.

    Liebe Grüße,
    Leselinchen

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  8. Hallöchen,

    um Kinder stark zu machen, sollte ich versuchen, vorbildlich zu sein. Die Kinder benötigen Vertrauen und Selbstbewusstsein. Ich würde mein Kind stets ermutigen und auch aussprechen, dass es das kann und es sich zutrauen sollte. Danach erneut positiv bestärken und falls es daneben gegangen ist, über unterschiedliche Wege zum Ziel, reden. Als Erwachsener sollte ich mich anbieten, sobald Fragen, Ängste usw. auftreten und dem Kind signalisieren, dass sein Anliegen wichtiger ist, als das, was ich gerade tue. Außerhalb der Familie, könnte man überlegen, dem Kind einen Selbstverteidigungskurs ect. anzubieten. Dies aber nur, wenn das Kind selber zustimmt. Mit Zwang geht das gar nicht. Ansonsten hilft eine gute Vertrauensbasis, dem Kind das Gefühl zu geben, dass man es liebt, so wie es ist. Auch mit seinen Schwächen und den Gaben, die es hat. Auch aufzuzeigen, dass Niemand perfekt ist, stärkt das Kind. Und wenn das Kind bei dir ein Fehlverhalten entdeckt, sollte man es auch anerkennen und dem Kind absolut recht geben.

    Liebe Grüße
    Silvia B. aus B.

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  9. Hi,
    wir stärken das Selbstvertrauen unseres Kindes bzw. fördern wir die Stärke, damit es selbst an sich glaubt und zuversichtlich ist, dass es alles schaffen kann, aber auch dass wir immer für ihn da sind! Ich denke, dass ist eines der wichtigsten Dinge. Das jeder Mensch Fehler macht und aber immer jemand da ist, der einen unterstützt und ich denke,, dass macht Kinder stark.

    Lg

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  10. Ich versuche auch das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken, ihre Interessen zu fördern und sie gleichzeitig zur Selbstständigkeit zu erziehen. Über potenzielle Gefahrensituationen sprechen wir innerhalb der Familie auch häufiger.
    Liebe Grüße!

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  11. Hi,

    das ist ne schwierige Frage finde ich, da jedes Kind individuell ist und somit unterschiedliche Schwerpunkte zu stärken sind.
    Ich denke Selbstvertrauen zu vermitteln ist für jedes Kind sehr wichtig und das Wissen, dass es, sollten Probleme auftreten, jederzeit ein offenes Ohr und Hilfe findet.
    Liebe Grüße
    Jacqueline

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  12. Hallo!
    Ich finde Aufklärung schon ganz wichtig!Man sollte alles ansprechen aber nicht Angst davor machen.In unserer Grundschule kommt immer ein Theater" die nein Tonne"!Da werden bestimmte Themen vorgespielt und besprochen.
    LG Marina

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  13. Kinder sollen Kinder sein und ihre Kindheit genießen aber man könnte versuchen das Selbstvertrauen der Kinderbuch stärken

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  14. Hallo Simone,

    danke für diesen so wichtigen Beitrag! Dieses Thema wird immer wichtiger und ich finde, es sollte viel mehr thematisiert werden, wie Kinder gestärkt werden können.
    Ich arbeite als Erzieherin in einer Kita und da ist dieses Thema bereits sehr wichtig.

    Das Selbstbewusstsein zu stärken ist sehr wichtig. Nein sagen, den Kindern beibringen, dass man nicht mit fremden mitgeht. Üben, wie man Hilfe holen kann. Da gibt es einige tolle Bücher! Selbstbehauptungs-und Selbstverteidigungskurse für Kinder. Und natürlich den Kindern zeigen, dass man immer ein offenes Ohr für sie hat.

    Ganz liebe Grüße
    Katharina

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  15. Ich achte darauf, dass ich sie ernst nehme und ihre Meinung respektiere. Ich lasse sie auch mit entscheiden, wenn es um ihre Belange geht. Sie-das sind meine Kinder. Wichtig ist auch, sie zu ermutigen, wenn sie unsicher sind. Und in Gesprächen zeige ich ihnen auf, dass nicht alles Grün ist, was Grün aussieht. Einen kritischen Blick auf die Dinge zu werfen, hilft Gefahr zu erkennen.

    Vielen Dank für den tollen Beitrag. Es war interessant ihn zu lesen.
    Lieben Gruß

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  16. Hallo,

    man sollte Kindern Vertrauen schenken und sie in ihren Entscheidungen bestärken.

    LG
    SaBine

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  17. Hallo :)
    es gibt sooo viel, was man den Kindern mit auf den Weg geben kann und wie man sie stärker macht. Ich denke auch, dass Selbstverteidigung noch einen viel wichtigeren Stellenwert bekommen sollte. Aber was ich vor allem wichtig finde, ist die Kinder in sich selbst zu stärken, dass sie selbst erkennen, was ihnen nicht gut tut und sich dann auch zur Wehr setzen, dass sie für sich einstehen und "nein" sagen, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Ganz wichtig finde ich auch, dass man ein Mittel zwischen verbalen und nonverbalen Wegen aufzeigt - nicht alles kann verbal gelöst werden, aber man muss auch nicht immer gleich drauflos hauen.
    Liebe Grüße, Verena.

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