Dienstag, 7. April 2015

[Rezension] Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe von Alain Monnier

160 Seiten, mit Schutzumschlag 
Originaltitel: 
978-3-7160-2734-9
16,99€

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Arche Verlag




Inhalt:

Marie ist Mitte 30 und stolze Besitzerin eines neuen Kühlschranks. Doch kaum sind die Lieferanten weg und der Kühlschrank angeschlossen, stellt sie fest, dass er defekt ist. Sie ruft die Hotline an und löst nichts ahnend eine Kettenreaktion aus. Diese beschert ihr nicht nur ein Leihgerät, sondern ihre ganze Wohnung ist bald mit Kühlschränken vollgestellt. Daraus folgt ein Medienrummel, der sich international ausdehnt, die am Ende auch noch für Liebe sorgt.

Meine Meinung:

Das war mein erster Ausflug in die französische Literatur und bei dem Titel und dem echt tollen Cover, konnte ich mich auch nicht zurückhalten. 
Ich bereue diese Ausflug nicht, im Gegenteil, dieses 160 Seiten starke Büchlein hat es mir sehr angetan. Ich bin also ohne jegliche Erwartungen an das Buch herangetreten und habe mich einfach überraschen lassen.

Der Schreibstil hat mich sofort gepackt. Alain Monnier erzählt großartig. Schwungvoll, poetisch und auch mal mit einem Augenzwinkern. Ab und zu etwas ausschweifend, doch immer auf den Punkt kommend.

Ich mag es sehr, wenn skurrile Geschichten noch mehr zu bieten haben. Hier steckt wahnsinnig viel zwischen den Zeilen, was oft nicht sofort erkennbar ist. Manchmal wurden kleine Weisheiten des Lebens aber auch auf dem goldenen Teller serviert. Dieses Zusammenspiel hat mir sehr gut gefallen.

Was mit einem defekten Kühlschrank beginnt, nimmt eine schöne Wendung. Marie überdenkt die Vergangenheit und die Gegenwart um sich für die Zukunft zu öffnen. Ihre Entwicklung ist greifbar für den Leser.

Für mich war diese skurrile Geschichte, mit ihrem Humor und der Entwicklung perfekt umgesetzt worden.

Fazit: 

Ein Ausflug in die französische Literatur den ich nicht bereue und der Lust auf mehr macht.


1 Kommentar :

  1. Mich hat es ein klein wenig an "Die fabelhafte Welt der Amelie" erinnert. Kennst du den Film? Hätte ich in meiner Rezension vielleicht erwähnen sollen.
    GLG,
    Mel

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LG Mone