Freitag, 1. Mai 2015

[Rezension] Blinder Feind von Jeffery Deaver

384 Seiten,Klappenbroschur
36 s/w Abbildungen
Originaltitel: The October List
978-3-442-38407-5
9,99 Euro (D)


Klappentext:
.
"Noch vor wenigen Stunden ahnte die New Yorker Büroangestellte 
Gabriela McKenzie nicht, dass ihr Leben bald einem Albtraum
gleichen würde. Doch jetzt ist ihr Chef verschwunden, und ein
skrupelloser Gangster verlangt von ihr eine halbe Million Dollar
und die Herausgabe der mysteriösen "Oktoberliste"- sonst stirbt
ihre kleine Tochter. Helfen kann Gabriela nur der attraktive Daniel
Reardon, der Erfahrung mit Entführungsfällen hat. Kurze Zeit
später befinden sich die beiden auf der Flucht - und niemand weiß,
wer am Ende mit dem Leben davonkommen wird..." (Quelle: blanvalet)  
.
Meine Meinung:
.
Ich war ja ziemlich neugierig auf Jeffery Deavers neues Buch. Einig
Rezensionen waren positiv, einige negativ. Das macht ein Buch noch 
spannender, wenn sich alle nicht so ganz einig sind. 
Okay, jetzt bin ich kein Deaver- Fan. Ich habe zwar schon mal ein 
Buch von ihm gelesen und das hat mir ganz gut gefallen.

Verwundert war ich erst einmal, dass das Buch bei Kapitel 36 
beginnt und dann rückwärts verläuft. Immer mit einer Zeitangabe, 
wieviel Stunden bzw. Minuten vorher man sich im nächsten Kapitel 
befindet. Sprich, die Geschichte wird rückwärts erzählt. Das kann
sehr spannend sein, aber hier zog sich die Geschichte in die Länge
und Spannung kam kaum auf. Sie wirkte sehr wirr und teilweise 
konstruiert. Die Cliffhanger machten nur unwesentlich neugierig
auf das nächste Kapitel.

Aber es war jetzt nicht ganz ohne Spannung, nur für einen Thriller
habe ich andere Erwartungen an einen Spannungsaufbau und die wurde
hier bei weitem nicht erreicht. Ich möchte eine Gänsehaut bekommen
und am besten auch noch eine schlaflose Nacht mit dazu. Es muss 
noch nicht einmal blutig sein, die psychologische Seite finde ich
oft viel interessanter. Das konnte das Buch leider nicht halten.

Das Ende, oder der Anfang, naja, riss mich jetzt nicht wirklich 
aus den Socken. Es war absehbar gewesen und die Bemühungen noch
ein wenig für Wirrungen zu sorgen, scheiterten. Obwohl die Idee
wieder sehr gut war.

Die Protagonisten verhielten sich oft sehr ungewöhnlich in dem 
Buch und nicht so, wie man das erwarten würde. Ich wurde mit ihnen
nicht so wirklich warm und man wusste nie so genau, wo man bei 
denen nun dran ist. Wie sie aussahen, konnte ich mir vom Hals 
abwärts sehr gut vorstellen.

Fazit:

Leider konnte mich "Blinder Feind" gar nicht überzeugen. Mir fehlte
es an Spannung und die Geschichte war insgesamt zu wirr und
wirkte ab und zu sehr konstruiert. 
 

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

Wie die meisten Blogger, freue ich mich auch über liebe Kommentare und Feedbacks.

LG Mone