Donnerstag, 14. Mai 2015

[Rezension] Noah von Sebastian Fitzek

559 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
auch als Taschenbuch erhältlich
978-3-7857-2482-8
19,99 € (D)




Inhalt:

Sein Name Noah. So steht es eintätowiert in seiner Hand. Aber er kann sich an nichts mehr erinnern. Er lebt mit Oscar auf den Straßen Berlins. Oscar hat ihn gefunden, als er mit einer Schusswunde da lag. Hat ihn verarztet. 
Auf der Suche nach seiner wahren Identität stößt er auf eine Verschwörung. Nun liegt es an ihm, die Menschheit zu retten. 

Meine Meinung:

Dieser Thriller ist außergewöhnlich, denn er ist mehr als ein Thriller. Sebastian Fitzek hat sich eine Verschwörungstheorie ausgedacht, die einem zum nachdenken anregt. Die einen das Buch nicht einfach vergessen lässt. Dieses drüber nachdenken und nicht vergessen wird vertieft durch die Geschichte von Alice, Jay und Noel, die in den Slums von Manila um ihr Überleben kämpft. Mit ihnen beginnt auch das Buch und es ließ mir schon auf den ersten Seiten ein beklemmendes Gefühl aufkommen, welches sich gegen Ende noch steigerte.

Nach dem ersten Kapitel gibt es direkt einen Schwenk zu Noah, der mit Oscar in Berlin auf der Straße lebt. Man lernt die beiden Obdachlosen kennen und nach und nach begegnet man den anderen Personen, die in dem Buch vorkommen. Auch wenn die Spannung hier noch eher zurückhaltend ist, tauchen doch schon ein paar Fragen auf. Besonders die, wie das alles so zusammen hängt. Doch Sebastian Fitzek lässt den Leser nicht lange warten, bis er die Spannung anzieht und die Fragen nach und nach beantwortet. Schnell wird das Ausmaß der Verschwörung sichtbar, die es in sich hat.

Die Protagonisten sind schön ausgearbeitet. Nebencharaktere konnte ich mir ebenso gut vorstellen, wie auch die Hauptprotagonisten. Und ganz besonders gefiel mir Oscar. Ich kann dabei noch nicht einmal sagen warum. Ich fand seine Art und seine Schrulligkeit einfach nur toll.
 
Der Schreibstil ist genial, anders kenne ich es nicht von Sebastian Fitzek. Man rauscht durch die Seiten und am Ende möchte man trotz des Themas doch nicht so wirklich, dass es zu Ende geht. 

Sebastian Fitzek hat zu diesem Buch ein Nachwort geschrieben, welches ich nur empfehlen kann zu lesen. Dann wird die Idee zu dem Buch ein wenig klarer.

Fazit:

Ein Thriller, der nicht einfach ein actiongeladener Thriller ist. Das Buch wird mir auf jeden Fall noch länger in Erinnerung bleiben. 



 
  

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LG Mone