Dienstag, 12. Mai 2015

[Rezension] Zwischen uns die Flut von Eva Moraal



ca. 45o Seiten, Klappenbroschur
Originaltitel: Overstroomd
978-3-8415-0351-0
14,99 € (D)

 



Klappentext:

Nina ist die Tochter eines Gouverneurs und hat vor 6 Monaten einen Schicksalsschlag erlebt. Jetzt beginnt für sie eine neue Zeit, in einer neuen Schule. Dort lernt sie Max kennen, den Sohn eines Rebellen. Sie verlieben sich in einander und dann entdeckt Max Ninas Geheimnis. Seine Welt bricht zusammen und in seiner Wut stimmt er zu, Nina zu entführen und den Mann zu erpressen, der Schuld am Tod seines Vaters hat. Ninas Vater, der Gouverneur.

Meine Meinung:

Die Geschichte klingt ein wenig nach Romeo und Julia von Shakespeare. Und da Romeo und Julia zu eins meiner Lieblingsbücher gehört, musste ich das Buch unbedingt lesen. 

Ich habe jede Seite dieses Buches genossen. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von der Geschichte und ich wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Nach der großen Überschwemmung gibt es die Niederlanden nicht mehr so, wie man sie kennt. Das Festland musste dem Wasser zum größten Teil weichen. Wenige Teile sind noch bewohnbar und diese sind in Zonen eingestuft. Es gibt die Trockenen, zu denen Nina gehört, die einen höheren Lebensstandart haben und die Nassen. Max ist ein Nasser und lebt in sehr bescheidenen Verhältnissen nahe am Wasser. Die Lebensmittel sind knapp und oft weiß die Familie nicht, wie sie über den Monat kommen soll. Ein guter Nährboden für Rebellen, die sich ein besseres Leben wünschen und die Ungerechtigkeit der Zonen beenden wollen.

Eva Moraal hat es geschafft, mich mit ihrem Szenario zu packen. Ein Setting, was mich erst ein wenig überrascht hatte, weil ich nicht darauf vorbereitet war, in die Zukunft zu reisen. Aber es hat mir sehr gefallen und die Geschichte von Julia und Max passte perfekt hinein.

In 3 Teilen wird diese Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Nina und Max erzählt. Das ergibt ein schönes rundum Bild von allen Situationen, ihren Gedanken und Gefühlen. Und obwohl man als Leser den Zusammenhang der Schicksalsschläge schon früh erahnt, hat Eva Moraal doch noch die ein oder andere Überraschung auf Lager, die einem zum Schluss noch den Atem vor Spannung rauben.

Der Schreibstil ist locker und passend für dieses Jugendbuch. Die Charaktere sind natürlich beschrieben und sie handeln so, wie ich es mir in den Situationen vorgestellt habe und auch gewünscht habe. Ich konnte Max seinen Zorn, seine Wut nachempfinden und auch Nina blieb mir nicht blass. Auch die Nebenprotagonisten fand ich toll und machten die Geschichte erst recht lebendig.

Fazit:

Eine Debütroman der mir auf manchen Seiten die Sprache verschlagen hat und immer für eine Überraschung sorgte. Eine Autorin von der ich sehr gerne mehr lesen möchte.  

  



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LG Mone