Donnerstag, 10. September 2015

[Rezension Hörbuch] Schau mir in die Augen, Audrey von Sophie Kinsella


ab 12 Jahren
gekürztes Hörbuch 
1 mp3-CD
Gesamtspielzeit: ca. 4 Stunden 12 Minuten
Originaltitel:  Finding Audrey
Übersetzung: Anja Galic´
Sprecherin: Maria Koschny
978-3-8371-3202-1
14,99 Euro (D)





Klappentext:

"Audreys Familie ist ziemlich durchgeknallt: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein schluffiger Teddybär. Auch Audrey hat ihr Päckchen zu tragen - sie versteckt sich wegen einer Angststörung sorag zu Hause hinter ihrer Sonnenbrille.
Doch dem einfühlsamen Linus gelingt die erste vorsichtige Annäherung..."

Meine Meinung:

Sophie Kinsella ist mir vom Namen her bekannt, doch eigentlich sprechen mich ihre Bücher nicht so an und ich kann mit ihnen kaum was anfangen. Aber dennoch war ich neugierig gewesen auf ihr erstes Jugendbuch, ganz besonders auf die Hörbuchfassung.

Das Cover hat mich magisch angezogen, ich finde es einfach nur süß und auch die Geschichte fand ich ansprechend. Nicht ganz so kitschig. 

Man ist sofort in der Geschichte drin. Man lernt Audrey kennen und ihre verrückte Familie. Jeden einzelnen stellt sie vor und lässt dabei nichts aus. Aber auch wenn es um sie geht, nimmt sie kein Blatt vor dem Mund. Audrey hat eine Angststörung, die es ihr fast unmöglich macht, andere Menschen kennenzulernen, ohne direkt in eine Panikattacke zu geraten. Selbst in ihrer Familie meidet sie Blickkontakt und trägt ihre Sonnenbrille. 
Als sie auf Linus trifft geschehen die Veränderungen und man darf sie mit ihr erleben. Ein Höhenflug tritt ein und auch Fehler werden gemacht. Wie das Leben sie so schreibt.

Die anderen Protagonisten in der Geschichte sind toll beschrieben. Audreys Mutter war mir schon ein wenig zu hysterisch. Ja klar, kann ich es verstehen, dass die Situation an ihren Nerven zerrt, aber sie projiziert in vielem erst einmal das Schlimmste. Der Vater hält sich dezent zurück und zieht sich auch so viel zurück. Versteckt sich in seiner Arbeit und lässt seiner Frau den Vortritt.
Ganz toll hat mir Frank gefallen, Audreys Bruder. Er mag ein Computernerd sein, doch er ist verhält sich gegenüber Audrey normal und nimmt sie so wie sie ist. Ein gewisses Maß an Rücksicht ist mit dabei. Eine tolle Verbindung herrschte zwischen den Geschwistern.

Anhand eines Filmskript, welches Audrey für ihre Therapie anfertigen soll, erfährt man einen Teil ihrer Geschichte. Das Leben in ihrer Familie, ihr Leben und das Zusammentreffen mit Linus. Man erlebt ihren Höhenflug und auch Rückschläge kommen vor. Somit bleibt das Buch nah am Leben und es ist nicht nur Sonnenschein vorhanden.

Die Story ist ein leichtes Jugendbuch, mit viel Charme, Witz und auch traurigen Stellen. Eine schöne Mischung ist so entstanden, die es für ein perfektes Hörbuch für zwischendurch machte.

Maria Koschny hat dieses Buch hervorragend gesprochen. Jede Person hatte eine eigene Stimmlage, die Stimmungen wurden schön umgesetzt, wie zum Beispiel, wenn Frank mal wieder ziemlich genervt war. Einzig und alleine die hysterische Mutter hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Es passte zwar, keine Frage, aber ich habe mich manchmal ziemlich erschrocken, wenn diese Stimme vor kam.

Fazit:

Ein tolles Jugendhörbuch, mit einem sehr sympathischen, jungen Mädchen. 
    

 

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LG Mone