Freitag, 9. Oktober 2015

[Blogtour] Eine Art Paradies von Ralph Dohrmann



Guten Morgen, meine Lieben!

Heute ist schon der 5. Tag unserer Blogtour "Eine Art Paradies" von Ralph Dohrmann. Gestern gab es bei Sabrina einen Bericht über Fracking und morgen gibt es bei Gesa noch ein Interview mit Ralph Dohrmann. Alle Themen unserer Blogtour könnt ihr im Fahrplan noch einmal nachschauen.

Aussteiger, Einsiedler
 
Als ich mich mit dem Thema Aussteiger befasst habe, viel mir auf, dass das irgendwie nicht zu dem Buch passte. Der Begriff Einsiedler war für mich passender, deswegen habe ich mich mit diesem Begriff befasst.

Walter lebt, nach dem Tod seiner Anna, als Einsiedler am Ende eines kleinen Ortes. Er hat alles zurückgelassen und möchte nur noch seine Ruhe. Walter hat keinen Fernseher, liest die Zeitung höchstens mal beim Frisör und Handys/Smartphones und Internet sind im fremd.
Er lebt in seiner Welt und hat seine eigenen Vorstellungen von seinem Leben. Sein Tagesablauf gleicht einem Ritual. Dabei wird er von den Nachbarn misstrauisch beäugt und von manchen belächelt.

Walter ist ein Einsiedler und von ihnen gibt es mehr in Deutschland, als man denken mag.

Es gibt geograpische Einsiedler, die einen räumlichen Abstand zwischen sich und er Gesellschaft bringen, sei es bewusst gewählt oder wie, eher früher häufiger, zum Beispiel Hirten.

Dann gibt es gesellschaftliche Einsiedler, die das Alleinsein der Gesellschaft vorziehen und das aus ganz individuelle Gründen. Sei es, wie bei Walter, der Tod eines geliebten Menschen, oder das nicht zurechtkommen mit den gesellschaftlichen Normen, die sie zum Aussteigen bewegen. Diese lassen sich nicht mit ihren eigenen Werten vereinbaren. Sie steigen aus, lassen ihren Beruf hinter sich und ihr "altes" Leben. 

Und es gibt mentale Einsiedler, denen man es auf den ersten Blick vielleicht nicht so ansieht. Sie leben ein geregeltes Leben, sie möchten nicht den Bruch mit der Gesellschaft, doch in ihrem inneren weichen ihre Vorstellungen mit den Normen ab. Sie gehen halt nicht mit ihrer Kritik nach aussen.

Manche sind religiös und spirituell, manche möchten einfach ihre Ruhe haben. Sie leben nicht vom Staat und versorgen sich selbst. Viele von ihnen sind Überlebenskünstler.


 Gewinnspiel:










352 Seiten mit Schutzumschlag
978-3-7160-2726-4
22,99 Euro (D)

Arche Verlag 


Ihr habt die Möglichkeit, eines von 5 Exemplare des Buches "Eine Art Paradies" am Ende der Blogtour zu gewinnen. Dafür müsst ihr mir nur folgende Frage beantworten:
 

Würdet ihr für eine bestimmte Zeit aussteigen wollen? Ein Leben als Einsiedler führen wollen?

Mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel, erklärt ihr euch mit der
Teilnahmebedingung einverstanden.








Kommentare :

  1. Guten morgen liebe Mone ,
    das würde ich tatsächlich sehr gerne. Aber nur für 1 Woche und nur wenn ich mitnehmen darf was ich möchte. Bücher zum Beispiel ;-).
    Lg lesemaus1981

    AntwortenLöschen
  2. Guten Morgen Mone,

    ich bewundere es ja, wenn Menschen das wirklich können. Ich selber würde es wohl für eine kurze und bestimmte Zeit schaffen. Das wäre dann mal ein wenig abschalten. Aber auf Dauer, wäre mir das wohl zu langweilig. Vielleicht würde man sich auch dran gewöhnen?! Ich weiß es nicht, so richtig vorstellen kann ich es mir nicht ;-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Mone,

    Mich fasziniert der Gedanke schon länger und ich würde es gerne mal für ein paar Monate machen, auf jeden Fall länger als ein normaler Urlaub.

    Liebe Grüße, Cyrana

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Mone,

    hm, die Frage ist wirklich gut. Ich hab mir noch nicht so die Gedanken darüber gemacht aber ja ich könnte es mir vorstellen. Aber nicht zu lange, irgendwie würden mir meine Liebsten und Freunde schon fehlen. Dauerhaft kann ich es mir nicht vorstellen, dazu bin ich wohl auch zu einfaltslos, um mich dann sinnvoll zu beschäftigen ;).

    Liebe Grüße
    Manja

    AntwortenLöschen
  5. Huhu Mone,

    danke für den heutigen Beitrag :D
    Manchmal denke ich mir, lass alles stehn, pack ein paar Sachen
    und hau einfach mal ab, wenn es mir wieder mal zuviel wird.
    Aber dann mache ich es doch nicht, weil ich meine Kinder anschaue
    und mir in den Kopf schießt, was würden sie ohne mich machen.
    Vielleicht irgendwann einmal :D

    Lieben Gruß, Yvonne
    yvonne.rauchbach@freenet.de

    AntwortenLöschen
  6. Hallo Mone,
    auf den Besuch heute bei dir habe ich mich besonders gefreut. Interessant wie man einen "Einsiedler" an sich definieren kann. Nein, ich glaube ich könnte das nicht. Eine Zeitlang kann ich schon gut alleine bleiben und brauche auch nicht ständig viele Leute um mich herum. Doch die ein oder andere Person mag ich dann doch gerne wieder sehen.

    Ich danke dir für deinen informativen Beitrag und wünsche euch morgen noch einen schönen, letzten Blogtag!

    Grüße
    Steffi von
    www.zitroschsleseland.blogspot.de

    AntwortenLöschen
  7. Hallo,
    Ich glaube, ich könnte höchstens 1 Woche ,,aussteigen", aber dann würde es mir wohl doch zu viel sein. Es ist bestimmt nett, wenn man mal seine Ruhe hat und keinen Lärm um sich, aber auf die Dauer wäre mir das zu langweilig und eintönig.
    LG Curin

    AntwortenLöschen
  8. Hallo Mone,

    Nein , ich kann mir nicht vorstellen als Einsiedler Leben führen
    das wäre nicht für mich weil ich brauche mein Mann und unsere
    Freunde.
    Ich wünsche Dir schönes Wochenende.

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

    AntwortenLöschen
  9. Hallo und vielen Dank für diesen schönen Beitrag zur Blogtour! Ich würde mir schon gerne mal eine Auszeit nehmen, etwas Abstand nehmen von der ganzen Technik und Informationsüberflutung, und mich zurückziehen, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken, aber nur für eine begrenzte Zeit. Für eine längere Zeit wäre das auf keinen Fall etwas für mich.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

    AntwortenLöschen
  10. Hallo!
    Danke für Deinen schönen Beitrag zu dieser tollen Blogtour.
    So nun zu Deiner Frage,
    Ich fahre gerne auf eine abgelegene Hütte auf der Alm, dort gibt es keinen Strom & nur Wasser aus dem Brunnen. Ich finde das einfach herrlich & ist für mich & meine Fellnase genau die richtige Umgebung um all den Stress hinter sich zu lassen & die eigenen Energie Reserven auf zu laden......
    Also ja, ich könnte mir ein Dasein als Einsiedler sehr gut vorstellen. Wobei ich dabei doch zugeben muss, dass ich es nur für eine gewisse Zeit machen möchte, zum Akku laden. Ich würde meine Familie auf die Dauer gesehen zu sehr vermissen.
    Glg Mimi

    AntwortenLöschen
  11. Hallo,

    nein, ich würde auf keinen Fall aussteigen und dann als Einsiedler leben wollen, da mir die moderne Welt doch zu wichtig ist und ich glaube ich nicht auf einer Almhütte etc. sein könnte...

    LG

    AntwortenLöschen

Wie die meisten Blogger, freue ich mich auch über liebe Kommentare und Feedbacks.

LG Mone