Freitag, 16. Oktober 2015

[Rezension] Afterworlds. Die Welten zwischen uns von Scott Westerfeld

Sauerländer
ab 14 Jahren
704 Seiten, gebunden
Originaltitel: Afterworlds
Übersetzung von Angela Stein
978-3-7373-5222-2
22,99 Euro (D)





Inhalt:

Aus dem Nichts tauchen sie auf. Die Terroristen, die den Flughafen angreifen. Lizzy verdankt es einen Zufall, dass sie überlebt. Zwischen Leben und Tod lernt sie Yamaraj kennen, der sie mit in die Zwischenwelt nimmt. Sie verliebt sich in den Seelenführer und muss sich entscheiden, wie ihr Leben weitergeht.

Darcy ist 17, als sie den Roman rund um Lizzy und Yamaraj geschrieben hat. In nur einem Monat entstand ihr Buch und auch ein Verleger war schnell in Sicht, der sie direkt zu einem zweiten Buch verpflichtet. Ein riesen Erfolg, der Darcy zu einer waghalsigen Entscheidung ermutigt: sie lässt ihre College- Pläne erst einmal ruhen und zieht nach New York. Ihr Plan: Schriftstellerin werden und die große Liebe finden.

Meine Meinung:

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt habe ich nur gedacht: "Ui, ganz schön dick! Das wird toll." Ich liebe dicke Bücher und habe eigentlich keine Probleme damit, auch Werke jenseits der 500 Seiten Marke zu lesen. Allerdings ist dies hier ein Jugendbuch und ich glaube in dem Alter hätte ich eher einen Bogen um dieses Werk gemacht. Aber lasst euch nicht abschrecken, die 704 Seiten sind wirklich sehr schnell gelesen und eigentlich möchte man gar nicht, dass das Buch endet. So war es zu mindest bei mir gewesen. Ich bin so in die Geschichte ab getaucht, dass ich meine Umwelt kaum noch mitgenommen habe.

Scott Westerfeld ist mir vom Namen her ein Begriff, doch ich habe noch nie das Vergnügen gehabt, ein Buch von ihm zu lesen. Es ist mein erstes Buch dieses Autors und ich muss sagen, es wird auch nicht mein letztes Werk von ihm sein.

Das Buch beginnt mit dem Terroranschlag, den Lizzy überlebt und zieht den Leser direkt in seinen Bann. Ab da, wird man abwechselnd einmal in die Geschichte von Lizzy entführt oder begleitet Darcy auf ihren Weg zur Buchveröffentlichung. Ich fand beide Geschichten unglaublich spannend und Scott Westerfeld ist es gelungen, dass er seine Leser immer bei der Stange hält. Man kann nach einem Kapitel nicht aufhören zu lesen, denn man möchte immer wissen wie es weitergeht.

Eine Sache hat mich allerdings ein wenig gestört. Lizzy und Darcy können unheimlich naiv sein. Ich weiß es nicht, bei vielen Aktionen konnte ich nur den Kopf schütteln. Ob es am Alter der beiden Mädels lag, ich weiß es nicht. 

Der Schreibstil ist genial und fesselnd. Die 704 Seiten sind, wie oben schon gesagt, sehr schnell gelesen. So richtig große Längen haben sich nicht eingeschlichen, was mich positiv überrascht hat.

Fazit:

Scott Westerfeld ist mit "Afterworlds" ein wirklich sehr gutes Jugendbuch gelungen, welches man nur ungern aus der Hand legen möchte.   

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LG Mone