Freitag, 13. November 2015

[Rezension] Leona- Die Würfel sind gefallen von Jenny Rogneby


448 Seiten, broschiert
Originaltitel: Leona- Tärningen är kastad
Übersetzung aus dem Schwedischen: Antje Rieck- Blankenburg
ISBN-13: 978-3-85535-627-0
 16,99 Euro (D)



Klappentext:

Stockholm: Ein siebenjähriges Mädchen beraubt eine Bank und verschwindet ohne Spur. Bei der Polizei wird Leona Lindberg, selbst Mutter von zwei Kindern, mit dem Fall betraut. Doch schon bald führen ihre Ermittlungen in eine Sackgasse. Denn jeder hat etwas zu verbergen. Allen voran Leona selbst.

Meine Meinung:

Ich habe mich ja sehr auf dieses Buch gefreut, weil es sich sehr interessant angehört hat und durch die Beschreibung genau das ist, was ich gerne lese. Ein kleines Mädchen überfällt eine Bank und hinterlässt keine Spuren. Die Polizistin Leona, die so ihre eigene Art hat, übernimmt die Ermittlungen und landet auch schon bald in eine Sackgasse. Man möchte einfach mehr erfahren, die Neugierde ist geweckt.

Voller Vorfreude habe ich auch das Buch angefangen und war von dem Schreibstil sehr angetan. Ich finde, dass kurze Sätze immer die Spannung aufbauen und es wirkt dadurch schneller.

Leona fand ich am Anfang sehr sympathisch, eine taffe Polizisten. Doch schon schnell ließen mich einige Gedankengänge von ihr stutzen. Was so in ihrem Kopf vorgeht verschlug mir die Sprache. Da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, bekommt man davon sehr viel mit. Meine Sympathie verwandelte sich in Antisympathie und das machte es für mich sehr schwer, dieses Buch noch in die Hand zu nehmen. 

Den anderen Blickpunkt liefert das kleine Mädchen. Ein Teil des Buches wurde aus ihrer Sicht geschrieben und da lässt die Schriftstellerin nichts aus, denn was dieses Mädchen erlebt ist unvorstellbar.

Der Anfang des Buches ist sehr spannend angelegt und auch der erste Teil ließen sich gut weglesen. Man war gefangen von der Geschichte. Doch das Blatt änderte sich schnell und irgendwie ging die Spannung verloren. Zwar wollte ich noch die Motive erfahren, aber selbst das ließ nach und eigentlich bin ich sehr froh, dass ich es jetzt beendet habe. 

Es mag viele Leser geben, die es bestimmt toll finden, meines war es dann leider doch nicht gewesen. Die Idee ist großartig, der psychologische Aspekt in dem Buch wurde schön ausgearbeitet, aber alles in allem, war es mir dann irgendwann zu unrealistisch und durch die nicht gerade sympathische Hauptprotagonistin, wurde es nicht besser.

Fazit:

Sehr interessanter Plot und spannender Anfang, allerdings schafft es das Buch nicht, die Spannung zu halten. 

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LG Mone