Sonntag, 6. Dezember 2015

[Rezension] Die Bastardtochter von Petra Schier

rororo
544 Seiten, Taschenbuch
978-3-499-26801-4
9,99 Euro (D)
 


Inhalt:

Koblenz, 1362. Die junge Ennelyn ist die Tochter von Graf Johann von Manten. Doch sie ist die uneheliche Tochter. Zwar hat Graf von Manten sie angenommen und auch, zusammen mit seiner Frau, aufgezogen, doch dieser Makel haftet an Ennelyn. Als der Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie auch nicht lange. Es scheint die perfekte Verbindung zu sein, doch Guntram spielt ein böses Spiel und in den eigenen vier Wänden zeigt er sein wahres Gesicht. 

Meine Meinung:

"Die Bastardtochter" ist der Abschluss der Kreuz-Trilogie und es ist ein krönender Abschluss, der keine Wünsche mehr offen lässt. Wenn man die ersten beiden Bände nicht gelesen haben sollte, dann macht dies nicht, denn man erhält einige Infos aus den ersten Büchern. Für mich waren diese kleinen Rückblicke sehr Willkommen, da es schon etwas länger her ist, dass ich die ersten beiden Bücher gelesen hab und somit meine Erinnerungen noch einmal aufgefrischt wurden.

Aller Anfang ist schwer und so brauchte ich ein paar Seiten, bis ich wieder in der Geschichte gelandet war. Doch dann war ich vollkommen gefesselt und habe mich wieder sehr wohl gefühlt. Es ist fast so, als sei man ein Zuschauer in dieser Geschichte, der den Protagonisten über den Schultern schaut und das Geschehen als Film im Kopf sieht.

Die Protagonisten sind wieder toll ausgearbeitet. Die, die man schon kennt, haben sich weiterentwickelt, die neu hinzu gekommenen, nehmen schon nach kurzer Zeit Gestalt an.

Der Handlungsort und die Zeit werden wieder schön beschrieben und man kann sich vieles sehr gut vorstellen. Hinzu kommen ein paar schöne Informationen rund um die Mittelalterzeit, die ich so noch nicht kannte. Der Schuß Mystik, der durch das Kreuz mit einfließt, fand ich genau richtig. Es ist nicht zu viel.

Auch wenn der Klappentext schon ein wenig viel verrät, für meinen Geschmack, gibt es keinen Abbruch in der Spannung. Von der ersten Seite bis zum Schluss chst die Spannung stetig und der Wunsch, dass alles ein gutes Ende nimmt. Dazu trägt auch der schöne Schreibstil von Petra Schier mit dabei. 

Wie schon gesagt, ist es leider der letzte Teil der Kreuz- Trilogie, auch, wenn das Ende jede Menge Freiraum bietet die Geschichte weiter zu erzählen. Man kann sich als Leser selbst seine Gedanken machen, wie es den Protagonisten noch ergeht. 

Fazit:

Ein gelungener Abschluss der Kreuz Trilogie. Mit ein paar Tränchen verlasse ich nun die Familien, die mir in den letzten Bänden sehr ans Herz gewachsen sind.  
 
 

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LG Mone