Samstag, 5. Dezember 2015

[Rezension Hörbuch] Young World- Die Clans von New York von Chris Weitz

ab 14 Jahren
ungekürzte Lesung
2 MP3 CDs
Laufzeit: ca 536 Minuten
Originaltitel: The Young World
Aus dem Amerikanischen von Gerald Jung/ Katharina Orgaß
978-3-8373-0904-1
19,99 Euro (D)

 

Inhalt:

Ein mysteriöser Virus bringt in New York alle Erwachsene und kleinen Kinder um. Nur die Jugendlichen überleben, bis auch sie zu "alt" sind. Es bilden sich Clans und das einzige was zählt, ist das Überleben. Umso mehr, als die Vorräte knapp werden.
Jefferson führt die Washington-Square-Stamms an, ein Clan der sich im Chaos ein recht geordnetes Leben aufgebaut haben. In seinem Clan ist auch Donna, die dort die Rolle als Krankenschwester eingenommen hat. In sie hat sich Jefferson verliebt. Als Brainbox, das Genie in dem Clan, auf etwas stößt, welches Heilung verspricht, machen sich fünf Jugendliche auf den Weg und geraten bald darauf in Schwierigkeiten.

Meine Meinung:

"Young Worl- Die Clans von New York" war für mich ein echt gut 
durchdachter Endzeit Thriller, der es Streckenweise ziemlich in sich hat. Die Idee mit den Jugendlichen, die seit einem Jahr auf sich alleine gestellt sind, war für mich neu und hat mich auch sehr bewegt. 

Die Geschichte startet sehr spannend und man befindet sich nach kurzer Zeit mitten im Geschehen. Es wird einem die momentan herrschende Situation vor Augen geführt. Die Knappheit der Lebensmittel und auch die Hoffnungslosigkeit, in der sich die Jugendlichen befinden. Erst nach und nach erfährt man als Hörer auch von der Zeit vor der Seuche. Hier sticht besonders Donnas Erinnerungen hervor, die sehr emotional sind und mich als Hörer sehr Schlucken ließen.

Allerdings gibt es nach dem Anfang einen kleinen Bruch, wo das Hörbuch ein wenig langatmig wurde. Zwar passieren viele Schlägereien, Schießereien und Verfolgungsjagden, doch die Handlung mag dadurch nicht weiterkommen.
 
Durch die abwechselnde Sichtweise von Jefferson und Donna bekommt man ein sehr gutes Bild über die Situation, die in New York herrscht. Passend hierzu wurden dann auch die Erzähler gewählt, was ich sehr gut fand. 

Maria Koschny war mir schon als Sprecherin bekannt und ich mag ihre Stimme sehr. Man kann ihr stundenlang zuhören, ohne müde zu werden. Sie trifft immer den richtigen Ton und das richtige Tempo. 

Leonard Mahlich kannte ich noch nicht, war aber sehr angetan von seiner Stimme. Sie passt perfekt zu Jefferson und bildet einen tollen Gegenpart zu Maria Koschny.

Fazit:

Ein gelungener Endzeit Thriller, sehr toll umgesetzt als Hörbuch. 



   

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LG Mone