Sonntag, 13. Dezember 2015

[Rezension] Young James Bond. Der Tod stirbt nie von Steve Cole

KJB
ab 12 Jahren
352 Seiten, gebunden
Originaltitel: Young Bond 1: Shoot to kill
Aus dem Englischen von Leo H. Strohm
978-3-7373-4014-4
14,99 Euro (D)



Inhalt:

Er ist jung, rebellisch und vom Eliteinternat Eton gefloge. Seine Tante steckt ihn in eine kleines Internat auf dem Lande. Die Schule ist so ganz anders als Eton und verzichtet auf strenge Regeln. Eine Idylle, aber nur auf den ersten Blick. Denn kaum ist James Bond dort angekommen, gibt es schon mächtig Ärger und das ist nur der Anfang.

Meine Meinung:

Jeder kennt den Geheimagenten im Dienste der Königin. 007, smart und nicht zu unterschätzen. Um so gespannter war ich auf das Abenteuer vom jungen Herrn Bond gewesen.

Schon auf den ersten Seiten geht es Hoch her. Die Ankunft an der neuen Schule ist alles andere als ein angenehmer Spaziergang und obwohl James keinen Ärger möchte, gerät er prompt in diesem. Immerhin soll sein Aufenthalt in der neuen Schule nur vorübergehend sein, weil er von Eton ausgeschlossen worden ist. Warum er von Eton geflogen ist, wird allerdings nicht erwähnt und bleibt ein Geheimnis. Zwar reißt er das Thema Eton immer mal gedanklich an, aber er geht nicht näher drauf ein.

Es geht oft hoch her in dem Buch und wie ich finde, gehört das zu einem echten Agentenroman dazu. Vieles ist detailliert beschrieben und jagte mir ab und an einen kleinen Schauer über den Rücken. Verfolgungsjagden, Schießereien und auch Mord sind vertreten. Der Fall ist eine große Intrige. 

Es bilden sich viele Fragen im Laufe des Lesens und man kann mit James Bond auf Ermittlungen gehen. Dass finde ich immer sehr spannend, wenn man sein Köpfchen auch anstrengen und ein wenig miträtseln darf.

Steve Cole setzt nach einiger Zeit die Reihe um den jungen Bond weiter. Ich kenne keine der Young Bond Bücher und dies ist der erste Band mit dem jugendlichen Herrn Bond für mich gewesen. Aber das macht nichts. "Der Tod stirbt nie" bietet alles, was das Agentenherz höher schlagen lässt. Spannung von der ersten Seite, Action und Adrenalin. Ein Fall, der in sich stimmig und auch abgeschlossen ist. So steht den jungen und auch älteren Bond Fans reiner Lesespaß bevor, wenn sie sich in das Abenteuer stürzen.

Der Schreibstil ist wunderbar spannend. Erklärungen und Infos, zum Beispiel über den Zeppelin und die Zeit von damals, fließen in die Geschichte ein und passen sich perfekt an diese an. So erfährt man einiges doch es wird nicht langweilig. Die Spannung ist von Anfang an sehr präsent und reißt auch während des Buches nicht ab. Einfach nur genial.

Das Buch wird ab 12 Jahren empfohlen, aber, liebe Eltern, ihr kennt euer Kinder am Besten und wenn sie etwas zartbesaitet sein sollten, dann ist es eher nichts für sie. Besonders zum Ende hin wird es verdammt spannend, aber auch sehr gruselig.  

Fazit:

Gerne mehr von Young Bond. Eine fesselnde, spannende und reich an Action geschriebene Geschichte rund um den besten Geheimagenten der Welt.



    
 

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