Samstag, 14. Mai 2016

[Rezension] Indianertod von Rainer Buck

208 Seiten, Paperback
978-3-86506-846-0
12,95 Euro (D)


Einen Krimi mit christlichen Bezügen habe ich noch nie gelesen. Das ein oder andere Buch mit ebendiesen Bezügen schon. Immer mal wieder was Neues auf der Kleinen Bücherinsel.
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"Winnetou stirbt auf der Bühne am Krähberg." (Seite 12, Indianertod)
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Während einer Aufführung der Karl-May-Festspiele in Bad Espefeld kommt der Hauptdarssteller ums Leben. Ein schreckliches Verbrechen, hat sich vor den Augen der Zuschauer ereignet.
Und die parallel zur Polizei laufenden Ermittlungen übernehmen Pastor Manuel Wolff, der halbtags für eine Baptistenkirche arbeitet und sich noch den ein oder anderen Euro als Journalist einer kleinen Zeitung dazu verdient und sein Freund, der pensionierte Kommissar Robert Falke. 
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"Indiandertod" von Rainer Buck beginnt sofort eine unheimlich tolle Atmosphäre aufzubauen, die er das ganze Buch über beibehält. Man wird schon mit dem ersten Satz in dieses Buch gezogen und muss es dann einfach weiterlesen. Ein kurzes Aufhören ist kaum möglich. 
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Manuel Wolff und Robert Falke waren mir dabei von Anfang an sehr sympathisch. Beide verbindet die Leidenschaft zu den Karl May Büchern und so entstand auch eine sehr schöne Freundschaft. Denn Manuel Wolff hat eine Vergangenheit, die immer mal wieder angerissen wird. 
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Doch auch die anderen Protagonisten sind sehr schön gestaltet. Man kann sie sich sehr schön vorstellen, Rainer Buck gibt ihnen eine tolle Tiefe, die mir sehr gefallen hat.
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Das Buch ist nicht nur spannend, sondern auch stellenweise humorvoll und romantisch. Es zeigt auf eine beeindruckende Weise auch die dunkle Seite in uns Menschen. Der Mord, Stalken, Manipulation, Intrigen und dunkle Geheimnisse finden in dem Buch ihren Platz.
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Durch Manuel Wolff und seine Arbeit als Pastor wird der christliche Glaube sehr schön in das Buch mit eingebunden. Sie kommen an den passenden Stellen und geben dem Buch noch ein wenig mehr Tiefe.
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"Indianertod" von Rainer Buck ist ein solider Krimi, der mich oft überrascht hat und man so richtig schön Miträtseln kann. Denn so einfach macht es Rainer Buck dem Leser nicht, bis der wahre Täter endlich aus der Deckung kommt.  

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LG Mone