Sonntag, 31. Juli 2016

[Rezension] Zeit zum Sterben von Mark Billingham

560 Seiten, Klappenbroschur
Originaltitel: Time of Death
Aus dem Englischen von Irene Eisenhut
978-3-453-41951-3
12,99 Euro
 

"An einem Ort wie diesem weiß jeder von jedem, was er denkt. Nur nicht von ihm." (Seite 12, Zeit zum Sterben)
 
Mark Billingham ist zur Zeit einer der Autoren die ich sehr gerne lese. Mit seinen Büchern hat er bis jetzt immer meinen Geschmack getroffen und auch die Reihe um Tom Thorne mag ich sehr. Deshalb war ich sehr gespannt auf sein neues Buch "Zeit zum Sterben".
 
Tom Thorne und Helen wollen eigentlich ein paar Tage Urlaub machen. Abseits vom hektischen Alltag in London verschlägt es die Beiden auf´s Land. Doch schon kurze Zeit später erfahren sie aus den Nachrichten, dass in einem kleinen Ort eine Mädchenleiche gefunden wurde und ein Mädchen noch vermisst wird. Auch der Täter steht schnell fest. Stephen Bates, der Ehemann einer entfernten Freundin von Helen. Für Helen steht fest, dass sie ihr beistehen muss und Thorne gerät unfreiwillig in die Ermittlungen. War es wirklich Bates? Und wo ist das zweite Mädchen?
 
Der Thriller ist in drei Perspektiven geschrieben. Es gibt einmal die Einblicke in die Gedankenwelt des Täters, dann die Sicht des vermissten Mädchens und na klar, die Ermittlungsarbeit. Diese Wechsel bringen viel Spannung mit, obwohl ich sagen muss, dass gerade der Teil mit Tom und Helen manchmal ein wenig zäh war, weil es viel Privates von den Beiden beinhaltete. Auch wenn die Spannung da ein wenig gelitten hat, war die Neugierde bei mir immer gleichbleibend groß und schnell stand auch fest, dass die Spannung immer wieder zurück kam.
 
Mark Billingham lässt seine Leser mit Tom Thorne Ermittlungsarbeit betreiben und hat geschickt einige Wendungen und Überraschungen eingebaut. Gegen Ende des Buches nimmt er nochmal so richtig Fahrt auf und man kann das Buch ab da nicht mehr aus der Hand legen.
 
Gerade durch die Gedankenwelt des Täters lief mir ab und zu ein Schauer den Rücken runter und die Sichtweise des verschwundenen Mädchens hielt so den ein oder anderen Schock bereit.
 
"Zeit zum Sterben" ist wieder ein gelungener Fall mit Tom Thorne. Auch wenn die Spannung manchmal durch zu viel Privates gelitten hat, bin ich trotzdem rund um zufrieden mit dem Thriller.  

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LG Mone