Montag, 22. August 2016

[Rezension] Die Herren der Grünen Insel von Kiera Brennan

960 Seiten, gebundenes Buch mit Schutzumschlag
978-3-7645-0559-2  
19,99 Euro (D)


Einige Zeit ist es nun her, dass ich "Die Herren der Grünen Insel" gehört habe und weil ich damals beim Hören immer wieder das Gefühl hatte, dass mir irgendwas fehlt, habe ich nun auch das Buch gelesen.
 
Mit 960 Seiten ist das Buch ein richtiger Schmöker und ein idealer Lesebegleiter an Regentagen. Und Regentage hatten wir in letzter Zeit, trotz Sommer viele gehabt.
 
Im Jahre 1166 tobt in Irland ein erbitterter Kampf zwischen vier Familien. König Diarmait ist geschlagen und nun holt er mit dem Händler Pòl die Normannen ins Land. Darunter befindet sich auch König Henry, der die Insel beansprucht. Die Iren stehen einem mächtigen Gegner gegenüber.
 
Wie schon beim Hörbuch geschrieben, fand ich den Schreibstil von Kiera Brennan genial. Beim Lesen hat sie mich innerhalb kürzester Zeit in die Geschichte hinein gezogen und nicht mehr so schnell los gelassen. Sie versteht es Bilder im Kopf zu erzeugen und es sind nicht nur schöne Bilder. Auch die grausamen Bilder nehmen Gestalt an. 
 
Das Buch beschreibt eine brutale Geschichte, Krieg und Kämpfe sind allgegenwärtig. Es hat zwar die ein oder anderen Längen, aber beim Lesen störten sie mich nicht so. Die Lücken, die ich beim Hören hatte, konnte ich schließen und es ergab sich ein rundes Bild.
 
Die Protagonisten sind mir aber nach wie vor nicht sympathisch. Es gibt keine Person, wo ich jetzt sage, mit ihr kam ich klar. Alle haben sie was zu verbergen, fast alle sind grausam und herrschsüchtig.
 
Auch wenn ich das Hörbuch schon kannte und somit auch die Geschichte, war es gut, das Buch noch einmal zu lesen. Die Geschichte war nun runder und für mich klarer gewesen. Es ist ein spannendes Buch, aber nicht für zartere Gemüter, denn die Brutalität in dem Buch wird sehr bildhaft beschrieben.
 
"Die Herren der Grünen Insel" ist ein Schmöker, der einem ab und zu dem Atem stocken lässt. Bildgewaltig und sehr gut geschrieben, die die ein oder andere Länge in den Hintergrund geschoben hat.

1 Kommentar :

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LG Mone